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Shankara (686-718 n. Chr.), als geistiger Lehrer (acharya) auch Shankaracharya genannt, zählt zu den größten Heiligen, Philosophen und Dichtern des alten Indien. Er lehrt die Nicht-Zweiheit (a-dvaita) von Atman (des Menschen inneres Selbst, das innerste Bewusstsein) und Brahman (das absolute Sein des Universums). "Brahman, das Absolute Sein, Absolute Erkenntnis und Absolute Seligkeit, ist wirklich. Das Weltall ist nicht wirklich. Brahman und Atman sind eins." In diesen Worten fasst Shankara die Philosophie des Advaita-Vedanta zusammen. Dabei unterscheidet seine Lehre von der vollkommenen…mehr

Produktbeschreibung
Shankara (686-718 n. Chr.), als geistiger Lehrer (acharya) auch Shankaracharya genannt, zählt zu den größten Heiligen, Philosophen und Dichtern des alten Indien. Er lehrt die Nicht-Zweiheit (a-dvaita) von Atman (des Menschen inneres Selbst, das innerste Bewusstsein) und Brahman (das absolute Sein des Universums). "Brahman, das Absolute Sein, Absolute Erkenntnis und Absolute Seligkeit, ist wirklich. Das Weltall ist nicht wirklich. Brahman und Atman sind eins." In diesen Worten fasst Shankara die Philosophie des Advaita-Vedanta zusammen. Dabei unterscheidet seine Lehre von der vollkommenen Einheit allen Lebens und Seins sehr klar zwischen 'wirklich' und 'nicht-wirklich'. Da der Atman, das höchste Selbst im Menschen, als Wesenskern und damit grundlegende Realität immer gegenwärtig ist, können die Schleier der Illusion, die die absolute Wirklichkeit verhüllen, durch die Erkenntnis dieser inneren Wirklichkeit aufgelöst werden. Somit liegt der Weg der Befreiung in der Überwindung unserer Unwissenheit und Nichterkenntnis. Shankaras »Atmabodha« vermittelt in achtundsechzig Versen universell gültige Einsicht auf dem Weg höchster Erkenntnis. Vor mehr als tausendzweihundert Jahren entstanden, zählt auch dieser Advaita-Vedanta-Text zu den Höhepunkten der spirituellen Weisheitsliteratur. Diese Ausgabe der »Atmabodha« ist mit einer sorgfältigen Einführung in die Philosophie des Advaita-Vedanta und detailreichen Erläutrungen zu den achtundsechzig Versen von dem indischen Hindu-Gelehrten Swami Nikhilananda (1898-1973) versehen, die dem nicht mit hinduistischer Philosophie vertrauten Studierenden das Verständnis erleichtert. In der bemerkenswerten deutschen Übertragung von Lucy Cornelssen gewinnt sie zusätzlichen Wert.Der Band hat zudem eine Reihe von Shankaras Hymnen und Versen aufgenommen, die teils hinduistische Gottheiten, teils das Herz non-dualistischer Wahrheit verehren. Durch die Sprache des fühlend-verstehenden Herzens klingt aus ihnen die Sehnsucht nach Befreiung aus dem Nichtwissen.Der Atmabodha - Die Erkenntnis des Selbst erscheint in der Reihe Klassische Weisheitstexte.
Autorenporträt
Shankara (686-718 n. Chr.), als geistiger Lehrer (acharya) auch Shankaracharya genannt, zählt zu den größten Heiligen, Philosophen und Dichtern des alten Indien. Als 'Wunderkind' kannte er bereits als Zehnjähriger praktisch alle heiligen Schriften, hatte dazu Kommentare verfasst und mit Gelehrten darüber diskutiert. Als er im Alter von 32 Jahren starb, hatte er einen großen Teil des indischen Geisteslebens reformiert, zehn Mönchsorden gegründet und ein großes literarisches Erbe hinterlassen. Seine Lehre, der Advaita-Vedanta, ist eine der sechs großen Erkenntnis- und Philosophiesysteme Indiens. Shankara lehrt die Nicht- Zweiheit (a-dvaita) von Atman (das innerste Bewusstsein oder Selbst des Menschen) und Brahman (das absolute Sein des Universums). Beide bilden eine untrennbare Einheit, in der alle Gegensätze aufgehoben sind. Brahman ist somit die einzige Realität, während die Welt der Erscheinungen und alle dazu gehörenden Bewusstseinsinhalte (wie Gedanken, Wünsche und Gefühle) zwar vorhanden, wegen ihrer Vergänglichkeit aber nicht real sind.