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Plötzlich tauchen Dokumente auf, dann Notizen, ein Kalender, Fotos von bekannten Menschen, schönen Frauen, Mitgliederlisten, Briefe von Freunden, Namen. Die Dokumente des Udo Proksch. Jenes Mannes, der aus dem Nichts kam und der eine Republik in Atem gehalten hat. Ein "Napoleon", der Menschen in seinen Bann ziehen konnte und sie dazu brachte Dinge zu tun, die sie vielleicht gar nicht wollten. Genialer Erfinder, Netzwerker, Verführer, Krimineller. Den fast jeder gekannt hat und dem mancher nur zufällig begegnet sein will. Eine Spurensuche beginnt.

Produktbeschreibung
Plötzlich tauchen Dokumente auf, dann Notizen, ein Kalender, Fotos von bekannten Menschen, schönen Frauen, Mitgliederlisten, Briefe von Freunden, Namen. Die Dokumente des Udo Proksch. Jenes Mannes, der aus dem Nichts kam und der eine Republik in Atem gehalten hat. Ein "Napoleon", der Menschen in seinen Bann ziehen konnte und sie dazu brachte Dinge zu tun, die sie vielleicht gar nicht wollten. Genialer Erfinder, Netzwerker, Verführer, Krimineller. Den fast jeder gekannt hat und dem mancher nur zufällig begegnet sein will. Eine Spurensuche beginnt.
Autorenporträt
Ingrid Thurnher, MBA, war von 1991 bis 1994 bei der ORF-Radio-Innenpolitik tätig und präsentierte anschließend 13 Jahre die "Zeit im Bild 2", das meistgesehene Nachrichtenmagazin Österreichs. Heute moderiert sie die ORF-Diskussionssendungen "Im Zentrum" und "Runder Tisch" sowie die "Sommergespräche". Ingrid Thurnher erhielt bereits sieben Mal den TV-Publikumspreis "Romy" als "beliebteste Moderatorin".
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Enttäuscht ist Michael Frank von Ingrid Thurnhers Buch über den österreichischen Geschäftsmann, Designer und Versicherungsbetrüger Udo Proksch. Dabei scheint ihm Proksch eine höchst schillernde, faszinierende Figur: charismatisch, spinnert, ideenreich, mit den schönsten Frauen der österreichischen Oberschicht liiert, Politiker, Künstler und Wirtschaftstreibende in seinen Bann ziehend und ruinierend - im Grunde bestens geeignet als Zentralfigur für ein Sittenbild des korrupten Österreichs der 70er und 80er Jahre. Bei Thurnher allerdings wird für Frank nicht klar, warum sich die Beschäftigung mit Proksch lohnen könnte. Er hält ihr vor, die Bekanntheit der Figur vorauszusetzen, eine Menge Material zu zitieren, aber nicht einzuordnen. Er vermisst die "prinzipielle Deutung", den Bezug zur korrupten gesellschaftlichen Realität. Letztlich fehlt ihm ein schlüssiges Konzept. Sein Fazit: ein "sinnloses Buch".

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