Das Ruhrgebiet - alleine der Begriff ruft bei uns Bilder im Kopf hervor von Zechen, Bergbausiedlungen, Kumpel, aber auch viel Grün, Kameradschaft, Leben. Ja, die Menschen im Ruhrgebiet wissen zu leben. Wir sind dabei, wenn Parteiveteran Theo seinen 70. Geburtstag begeht, wenn die Parteigruppe den Karneval, den Frauentag am 8. März oder den Tanz in den Mai feiert. Und die Menschen in dieser Bergbaustadt wissen zu kämpfen: für ihren Arbeitsplatz, ihre materielle Sicherheit, ihre Wohnung, aber auch für Frieden und Zusammenhalt. Besonders in jener Zeit in den 1980er-Jahren, als der Kalte Krieg einen gefährlichen Höhepunkt erreichte und eine gewaltige Friedensbewegung dagegenhielt. Wir hören zu, wenn Betriebsrat Kalle über seinen Zusammenstoß mit der Zechendirektion berichtet. Paul und Tania sind keine Arbeiter, aber zum einen durch ihr politisches Engagement, zum anderen durch ihre beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Verhältnisse eng verwoben mit den Arbeiterfamilien. Junglehrer Paul kommt als Fremder in die Bergbaustadt und dieses Milieu, wird aber schnell in die Lebensverhältnisse hineingezogen. Mit seiner rebellischen Schülerin Tania geht er eine heikle Beziehung ein, obwohl er verheiratet ist und seine Frau Claire um ihn zu kämpfen beginnt.
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