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Was ist der Mensch? Kierkegaard beantwortet diese grundlegende Frage der Anthropologie nicht mehr mit einem bestimmten Wesen, sondern er beschreibt den Menschen durch eine Kernkategorie: Existenz. Mit dieser Kategorie stellt Kierkegaard dar, dass der Mensch in der Relationalität und Temporalität existiert. Um seine Existenzauffassung hermeneutisch zu interpretieren, nimmt die Autorin Augenblick und Angst als Leitfäden und analysiert damit Kierkegaards Existenzauffassung in Der Begriff Angst und in den Climacus-Schriften. Nach Liu gilt Kierkegaards Existenzauffassung als Einwand gegen Hegels…mehr

Produktbeschreibung
Was ist der Mensch? Kierkegaard beantwortet diese grundlegende Frage der Anthropologie nicht mehr mit einem bestimmten Wesen, sondern er beschreibt den Menschen durch eine Kernkategorie: Existenz. Mit dieser Kategorie stellt Kierkegaard dar, dass der Mensch in der Relationalität und Temporalität existiert. Um seine Existenzauffassung hermeneutisch zu interpretieren, nimmt die Autorin Augenblick und Angst als Leitfäden und analysiert damit Kierkegaards Existenzauffassung in Der Begriff Angst und in den Climacus-Schriften. Nach Liu gilt Kierkegaards Existenzauffassung als Einwand gegen Hegels Abstraktionsdenken. Sie begründet, dass Kierkegaard eine Unterscheidung zwischen der subjektiven Wahrheit der Religion und der Korrespondenzwahrheit der Wissenschaft vornimmt, wodurch die Autorin einen Dialog zwischen Religion und Philosophie führt. In ihrem letzten Kapitel versucht Liu einen äußerst interessanten potentiellen Kulturdialog zwischen dem Chan-Buddhismus in der chinesischen Kultur und Kierkegaards Existenzauffassung in der westlichen Kultur vorzunehmen.
Autorenporträt
Zizhen Liu, geboren in Xinjiang (China). Bachelor und Master of Philosophy an der Renmin-Universität China in Beijing. Promotion im Fach Religionsphilosophie an der Universität Frankfurt am Main.