In diesem Buch sollen die Zusammenhänge zwischen der zunehmenden autoritären und neoliberalen Politik der derzeitigen indischen Regierung und der zunehmenden Finanzialisierung der indischen Wirtschaft in den letzten Jahren untersucht werden. Der zeitliche Rahmen dieser Untersuchung beschränkt sich auf das vergangene Jahrzehnt, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen verschiedener sozioökonomischer Maßnahmen auf den übergreifenden Finanzsektor des Landes liegt. Die Analyse ist weitgehend in einen regulierungstheoretischen Rahmen eingebettet, der sowohl von marxistischen als auch von postkeynesianischen Ansätzen inspiriert ist. Das Buch geht kurz auf die rasante Entwicklung der digitalen Finanzialisierung in Indien ein und beleuchtet Trends bei verschiedenen makroökonomischen Variablen, die die indische Wirtschaft im letzten Jahrzehnt geprägt haben. Abschließend führt diese Diskussion zu zwei zentralen Erkenntnissen, die den wachsenden autoritären, neoliberalen Charakter der Regierung mit der zunehmenden Finanzialisierung der Wirtschaft in Verbindung bringen: die staatliche Intervention bei der Förderung von Privatkapital und die anschließende Erosion der Rechenschaftspflicht.
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