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Willkommen im Reich des Superrealismus: Hier begegnet Bardin, der stets korrekt gekleidete Mann mit dem Wasserkopf, bei seinen täglichen Ausflügen dem andalusischen Hund, erkundet das kosmologische System der superrealistischen Gottheiten, in dessen Zentrum eine dreiäuige Micky Maus sitzt, und zieht als einsamer Ritter aus, um die eigenen Alpträume zu besiegen.

Produktbeschreibung
Willkommen im Reich des Superrealismus: Hier begegnet Bardin, der stets korrekt gekleidete Mann mit dem Wasserkopf, bei seinen täglichen Ausflügen dem andalusischen Hund, erkundet das kosmologische System der superrealistischen Gottheiten, in dessen Zentrum eine dreiäuige Micky Maus sitzt, und zieht als einsamer Ritter aus, um die eigenen Alpträume zu besiegen.
Autorenporträt
In einer schwindelerregenden Mischung aus surrealistischen Bilderwelten, in denen die Logik außer Kraft gesetzt ist, Zitaten aus der Kunstgeschichte von Breughel und Füssli bis zu Magritte und Dali, Chris Wares klarer Linie und einer Hauptfigur, die mit ihren Neurosen und Ängsten an einen erwachsen gewordenen Charlie Brown erinnert, hat der spanische Comiczeichner Max ("Der lange Traum des Herrn T.") eine moderne Version von Winsor McCays legendärem Traumbuch "Dreams Of A Rarebit Fiend" veröffentlicht. Dafür gab es beim Comic-Festival in Barcelona drei Hauptpreise, u.a. "Bestes Album des Jahres 2006"!
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Thomas von Steinaecker würdigt Max als den bedeutendsten zeitgenössischen spanischen Comiczeichner und erkennt in seinem jüngsten Album mit kurzen absurden Episoden nicht nur eine augenzwinkernde Liebeserklärung an den Surrealismus, sondern auch die "Quintessenz" seines bisherigen Werks. Held der Zeichnungen ist der stets im Anzug auftretende Bardin, der durch einen Wasserkopf als Außenseiter gekennzeichnet ist und der den Betrachter durch Alpträume, Phantasien und "blasphemische Allmachtsphantasien" führt, erklärt der Rezensent. Nicht alle Abenteuer Bardins findet Steinaecker wirklich bedeutend und ihn stört, dass viele der Geschichten nur lose aneinandergereiht vor allem auf die Schlusspointe abzielen. Dafür begeistern ihn besonders die textlosen, zweidimensional gezeichneten Episoden, deren beste gleichermaßen als eigenständiges Kunstwerk überzeugen als auch die Traditionslinie vom "Gothic Movement" bis zum Comic vor Augen führen.

© Perlentaucher Medien GmbH