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Seit 1.1.2006 ist in Österreich das Behinderten-Gleichstellungs-Paket in Kraft. Laut diesem österreichischen Recht besteht im Zuge eines Schlichtungsverfahrens die Option einer kostenlosen Mediation, wenn es sich um potentielle Diskriminierungen von behinderten Menschen oder deren Angehörigen handelt. Das Angebot wird jedoch bis heute kaum genützt. Diese Arbeit möchte die unterschiedlichen Beweggründe aufdecken, wieso Mediation in diesem Bereich trotz dreijährigem Bestehens dieser Option so wenig in Anspruch genommen wird. Die leitende Fragestellung dabei ist: Welche kritischen Aspekte bringen…mehr

Produktbeschreibung
Seit 1.1.2006 ist in Österreich das Behinderten-Gleichstellungs-Paket in Kraft. Laut diesem österreichischen Recht besteht im Zuge eines Schlichtungsverfahrens die Option einer kostenlosen Mediation, wenn es sich um potentielle Diskriminierungen von behinderten Menschen oder deren Angehörigen handelt. Das Angebot wird jedoch bis heute kaum genützt. Diese Arbeit möchte die unterschiedlichen Beweggründe aufdecken, wieso Mediation in diesem Bereich trotz dreijährigem Bestehens dieser Option so wenig in Anspruch genommen wird. Die leitende Fragestellung dabei ist: Welche kritischen Aspekte bringen Behindertenverbände gegenüber barrierefreier Mediation vor? Um dies herauszufinden, wurde führendes Personal mehrerer Behindertenverbände interviewt und die Gespräche mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass das Fachwissen der Mediatoren, die Öffentlichkeitsarbeit, die Bereitschaft der Betroffenen und die Verfahrensabwicklung selbst mangelhaft sind.
Autorenporträt
Mag., M.A.: Besuch des Albertus Magnus Gymnasiums in Wien. Studium der Philosophie an der Hauptuniversität Wien. Master-Lehrgang für Mediation an der ARGE Bildungsmanagement. Tätig als Musiker, Mediator und Angestellter einer Wiener Rechtsanwaltskanzlei.