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Christian Fürchtegott Gellert steht exemplarisch für das Spannungsfeld von Utopie und erkenntnistheoretischen Konflikten der europäischen Moderne.Die bereits im 18. Jahrhundert einsetzende Verengung der Perspektive auf die didaktische und moralische Ausrichtung der Werke Gellerts hat dazu geführt, dass die Forschung bis heute wesentliche Aspekte seines Schaffens ausgeblendet hat.Sikander Singh löst die literarischen und philosophischen Werke und Schriften Gellerts aus den kanonisierten Urteilen ihrer Rezeptionsgeschichte und gelangt zu einer Neubestimmung der Bedeutung Gellerts für die…mehr

Produktbeschreibung
Christian Fürchtegott Gellert steht exemplarisch für das Spannungsfeld von Utopie und erkenntnistheoretischen Konflikten der europäischen Moderne.Die bereits im 18. Jahrhundert einsetzende Verengung der Perspektive auf die didaktische und moralische Ausrichtung der Werke Gellerts hat dazu geführt, dass die Forschung bis heute wesentliche Aspekte seines Schaffens ausgeblendet hat.Sikander Singh löst die literarischen und philosophischen Werke und Schriften Gellerts aus den kanonisierten Urteilen ihrer Rezeptionsgeschichte und gelangt zu einer Neubestimmung der Bedeutung Gellerts für die europäische Aufklärung.Das Glück ist eine Allegorie beweist, dass Gellert nicht nur an der Schwelle zwischen zwei Epochen steht, deren Brüche und Übergänge sich in seinem Werk widerspiegeln, sondern dass diese Übergänge sogar erst von ihm selbst initiiert wurden.
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Autorenporträt
Sikander Singh, geb. 1971, Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2006 für die Klassik Stiftung Weimar Herausgeber der Säkularausgabe der Werke, Briefe und Lebenszeugnisse Heinrich Heines. Veröffentlichungen u.a. zur Aufklärungs- und Vormärzforschung, Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Komparatistik, Rezeptions- und Wirkungsästhetik.