Immer mehr Innenstädte in Deutschland setzen seit den 1990er Jahren auf die Ansiedlung innerstädtischer Einkaufszentren, um dem relativen Bedeutungsverlust ihres Einzelhandels gegenüber den zunehmenden, großflächigen Betriebstypen an nicht integrierten Standorten entgegenzuwirken. Innerstädtische Einkaufszentren können jedoch neben den gewünschten positiven auch negative Auswirkungen auf die gewachsenen Geschäftszentren haben. Dies wird in dieser Arbeit am Beispiel des innerstädtischen Einkaufszentrums ,,Spandau Arcaden" untersucht. Die Spandau Arcaden haben 2001 in unmittelbarer Nähe zum gewachsenen Berliner Bezirkszentrum Altstadt Spandau ihre Tore geöffnet. Der Bezirk Spandau wollte mit der Errichtung die im Laufe der 1990er Jahre abgeschwächte Zentrumskraft der Altstadt wieder stärken und jene Kaufkraft zurückgewinnen, die in andere Berliner Zentren und seit 1995 vermehrt zum Havelpark Dallgow ins unmittelbare Stadtumland abfließt. Auf der Grundlage einer umfangreichen Literaturanalyse, einer Nutzungskartierung, Kundenbefragung und Experteninterviews wird untersucht, ob die Spandau Arcaden sich eher positiv oder eher negativ auf den Einzelhandel der Altstadt Spandau auswirken.
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