Wann ist Widerstand gegenüber einer höchsten Macht, die man als ungerecht empfindet und über der es im positivrechtlichen Sinne keine weitere Kontrollinstanz gibt, gerechtfertigt? Nach welchen Kriterien lässt sich bemessen, ob Widerstand erlaubt und welche Form des Widerstandes unter welchen Umständen angebracht ist? Welche Vorbedingungen müssen erfüllt sein und welche Anwendungskriterien sind zu beachten, wenn das Widerstandsrecht ausgeübt wird? Diese Fragen werden in der vorliegenden Studie untersucht. Es zeigt sich, dass die Analogie zur Individualnotwehr Hilfestellung bieten kann, wenn es darum geht, Vorbedingungen und Anwendungskriterien für das Recht auf Widerstand zu definieren. Letztendlich kann die Rechtstheorie aber keine befriedigende Antwort auf die Frage liefern, wieso ein Widerstandsrecht überhaupt legitim sein soll. Ein Rückgriff auf die Philosophie und die Theologie ist daher unumgänglich.
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