Istanbul, die Stadt, die wie kaum eine andere eine bereichernde Vielfalt in sich birgt, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Das alte Byzanz ist in der Architektur der Stadt ebenso manifest wie spätere Kulturen, wobei verschiedene Gruppen von Juden, Christen und Muslimen den Stadtteilen ihre unverwechselbare Prägung gaben und heute noch durch ihre Lebensart die einzigartige Atmosphäre gestalten. Jene malerischen Stadtteile auf der europäischen wie auf der asiatischen Seite, die den historischen Stadtkern bilden, sind Zeugen eines Jahrhunderte währenden und bewährten Nebeneinanders von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Religionen von verschiedenen Kontinenten.
Özlüs Erzählungen wirken, als wären sie gewichtslos gewebt, dem alltäglichen, gemütlich dahinfließenden Leben entnommen, beinahe ohne Folgen. Gewiss kann man die fünfzehn Erzählungen in diesem Band als eine Art nostalgischen Rundgang in Istanbul lesen. Fünfzehn Erzählungen, die die Schönheiten, aber auch die Merkwürdigkeiten einer riesigen Weltstadt einfangen, ein wenig über die Vergänglichkeit guter alter Zeiten nachsinnieren und dabei mit impressionistischen Farbtupfern Bilderreihen der faszinierenden Stadt malen. Gewiss kann man auch die Gestalten als recht sorglos dahinlebende Menschen, die von Bar zu Bar, von Cafe zu Cafe ziehen, das Nachtleben der Stadt genießen, wahrnehmen. Dennoch steckt sehr viel mehr dahinter und es gibt eine ganze Reihe weiterer Lesarten, die diese Erzählungen in immer wieder neuem Licht erscheinen lassen, ihnen Tiefe verleihen und auch eine Spur historischer und politischer Dimension.
Özlüs Erzählungen wirken, als wären sie gewichtslos gewebt, dem alltäglichen, gemütlich dahinfließenden Leben entnommen, beinahe ohne Folgen. Gewiss kann man die fünfzehn Erzählungen in diesem Band als eine Art nostalgischen Rundgang in Istanbul lesen. Fünfzehn Erzählungen, die die Schönheiten, aber auch die Merkwürdigkeiten einer riesigen Weltstadt einfangen, ein wenig über die Vergänglichkeit guter alter Zeiten nachsinnieren und dabei mit impressionistischen Farbtupfern Bilderreihen der faszinierenden Stadt malen. Gewiss kann man auch die Gestalten als recht sorglos dahinlebende Menschen, die von Bar zu Bar, von Cafe zu Cafe ziehen, das Nachtleben der Stadt genießen, wahrnehmen. Dennoch steckt sehr viel mehr dahinter und es gibt eine ganze Reihe weiterer Lesarten, die diese Erzählungen in immer wieder neuem Licht erscheinen lassen, ihnen Tiefe verleihen und auch eine Spur historischer und politischer Dimension.