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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Max-Weber-Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht mit Daten des Mikrozensus 2014 die Gymnasialübergangswahrscheinlichkeit zwischen drei Gruppen: Kinder mit älterem Geschwisterkind, Kinder ohne älteres, jedoch mit jüngerem Geschwisterkind und Einzelkinder. Es wird mittels linearer Wahrscheinlichkeitsmodelle geprüft, ob der Einfluss von Geschwistern mit der Familienform variiert. Darüber hinaus wird geprüft, ob sich…mehr

Produktbeschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Max-Weber-Institut für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht mit Daten des Mikrozensus 2014 die Gymnasialübergangswahrscheinlichkeit zwischen drei Gruppen: Kinder mit älterem Geschwisterkind, Kinder ohne älteres, jedoch mit jüngerem Geschwisterkind und Einzelkinder. Es wird mittels linearer Wahrscheinlichkeitsmodelle geprüft, ob der Einfluss von Geschwistern mit der Familienform variiert. Darüber hinaus wird geprüft, ob sich der Einfluss von Geschwisterkindern je nach Tätigkeitsart der Mutter (Vollzeit-, Teilzeit-, Nichterwerbstätigkeit) ändert. Innerhalb der Gruppe von Kindern mit älteren Geschwistern wird darüber hinaus auf einen sich verändernden Einfluss geprüft, sollten sich diese hinsichtlich objektiver Merkmale wie Geschlecht und Alter ähneln. Die Ergebnisse zeigen, dass der negative Einfluss älterer Geschwister genau dann schwächer wird, wenn sie den jüngeren hinsichtlich objektiver Merkmale wie Alter und Geschlecht ähneln. Gehen ältere Geschwisterkinder selbst auf das Gymnasium, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für jüngere Kinder, auch ein Gymnasium zu besuchen, drastisch. Dass die Erwerbstätigkeit der Mutter die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, beeinflusst, konnte nicht nachgewiesen werden. Kombinierte Effekte aus dem Vorhandensein von Geschwisterkindern, Familienform und Erwerbstätigkeit der Mutter konnten ebenfalls nicht nachgewiesen werden.Der Einfluss älterer Geschwisterkinder auf den Gymnasialübergang jüngerer Kinder der Familie variiert mit familienstrukturellen Merkmalen wie der Eltern- und Geschwisterkonstellation. Studien ergeben, dass ältere Geschwisterkinder in Familien mit zwei Elternteilen die Gymnasialübergänge ihrer jüngeren Geschwister negativ beeinflussen. Dieser Effekt kehrt sich in Alleinerziehendenhaushalten um.