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Der Eugen Diederichs Verlag 1930-1949
Ein Unternehmen zwischen Kultur und Kalkül
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Der Eugen Diederichs Verlag zählte unter der Leitung seines Gründers und Namensgebers in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den führenden Kulturverlagen Deutschlands. Bücher und Zeitschriften wie etwa Die TAT wurden zu einflussreichen Institutionen der konservativen und demokratiekritischen Kräfte der Weimarer Republik. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung agierte der Verlag dank seines umfangreichen Bestandes an ideologiekonformer Literatur weiterhin mit großem Erfolg auf dem deutschen Buchmarkt. Die Versuche des Verlages, nach Ende des Kriegs und unter sowjetisc...
Der Eugen Diederichs Verlag zählte unter der Leitung seines Gründers und Namensgebers in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den führenden Kulturverlagen Deutschlands. Bücher und Zeitschriften wie etwa Die TAT wurden zu einflussreichen Institutionen der konservativen und demokratiekritischen Kräfte der Weimarer Republik. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung agierte der Verlag dank seines umfangreichen Bestandes an ideologiekonformer Literatur weiterhin mit großem Erfolg auf dem deutschen Buchmarkt. Die Versuche des Verlages, nach Ende des Kriegs und unter sowjetischer Besatzung an die früheren Erfolge anzuknüpfen, scheiterten jedoch. Florian Triebel untersucht die Geschichte des Verlages im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und kulturellem Anspruch. Er schildert eindringlich, in welcher Weise die jeweiligen politischen Rahmenbedingungen die Strategien und Entscheidungen des Verlages beeinflusst haben.