In Griechenland herrscht schon so lange Krieg, dass sich niemand mehr an seine Ursachen erinnern kann. Da schwingt sich der Bauer Trygaios auf einen Mistkäfer, den Olymp zu erklimmen, und befreit die Friedensgöttin. Doch damit sind längst nicht alle glücklich ...
Als Peter Hacks' Aristophanes-Bearbeitung "Der Frieden" in der Regie von Benno Besson am 14. Oktober 1962 im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt wurde, hielt der Schlussapplaus eine Dreiviertelstunde an. Die bis heute gern gespielte, zeitlose Komödie über den Kampf zwischen Egoismus und Gemeinwohl erscheint nun in sachkundig kommentierter Einzelausgabe.
Als Peter Hacks' Aristophanes-Bearbeitung "Der Frieden" in der Regie von Benno Besson am 14. Oktober 1962 im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt wurde, hielt der Schlussapplaus eine Dreiviertelstunde an. Die bis heute gern gespielte, zeitlose Komödie über den Kampf zwischen Egoismus und Gemeinwohl erscheint nun in sachkundig kommentierter Einzelausgabe.
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Recht kurz, aber umso zufriedener fällt Dietmar Daths Besprechung dieser Ausgrabung aus. Mit Peter Hacks als dem nicht-pazifistischen Dichter des Bolschewismus hat er ohnehin keine Probleme. An dessen Übertragung von Aristophanes Stück "Der Frieden" gefällt ihm besonders der Mangel an "Bierernst", der hierzulande vergleichbare Texte so schwer genießbar mache. Hierzulande ist im übrigen, das ist der Punkt, der Westen Deutschlands - die als Hörversion und als Fotodokumentation auf DVD nun zugängliche Version von Benno Bessons Inszenierung des Stücks am Deutschen Theater in Ost-Berlin 1962 entreiße dieses Stück der durch "faulen Frieden" untergegangenen DDR, so Dath, sehr zu Recht dem Vergessen.
© Perlentaucher Medien GmbH
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