Roman für kluge Köpfe
Als Esther 15 wird, bekommt sie ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk, nämlich ein Foto, das niemand anderen als Albert Einstein zeigt und das er ihrem Großvater Jan einmal persönlich gewidmet hat. Mit dem Foto beginnt Esthers "Albertisierungsprozess", ihre wachsende Faszination von dem Denken Einsteins. Es beginnt damit, dass Opa Jan ihr erklärt, dass auf dem Bild noch jemand anders zu sehen ist als "der Herr Albert", nämlich ein Herr, der nachts aus dem Foto steigt und Einsteins Theorien erklärt. Schritt für Schritt macht er Esther zunächst mit den Schwindel erregenden Folgerungen aus der zwingenden Annahme vertraut, dass die Lichtgeschwindigkeit immer dieselbe - konstant - ist, und weist sie immer weiter in die ganze Breite des Albertischen Denkens ein. Nach und nach lernt Esther sich in der irren und doch absolut logischen Welt Einsteins zu bewegen - und mit ihr die Leser dieses Buches. Der Herr Albert verlangt vom Leser mitzudenken. Wer das Buch sen hat, weiß dafür, was es mit der Relativitätstheorie auf sich hat, von der so viele Leute reden, ohne sie verstanden zu haben, und die doch das physikalische Weltbild unserer Zeit so nachhaltig geprägt hat. Kurz, ein Roman für kluge Köpfe.
Als Esther 15 wird, bekommt sie ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk, nämlich ein Foto, das niemand anderen als Albert Einstein zeigt und das er ihrem Großvater Jan einmal persönlich gewidmet hat. Mit dem Foto beginnt Esthers "Albertisierungsprozess", ihre wachsende Faszination von dem Denken Einsteins. Es beginnt damit, dass Opa Jan ihr erklärt, dass auf dem Bild noch jemand anders zu sehen ist als "der Herr Albert", nämlich ein Herr, der nachts aus dem Foto steigt und Einsteins Theorien erklärt. Schritt für Schritt macht er Esther zunächst mit den Schwindel erregenden Folgerungen aus der zwingenden Annahme vertraut, dass die Lichtgeschwindigkeit immer dieselbe - konstant - ist, und weist sie immer weiter in die ganze Breite des Albertischen Denkens ein. Nach und nach lernt Esther sich in der irren und doch absolut logischen Welt Einsteins zu bewegen - und mit ihr die Leser dieses Buches. Der Herr Albert verlangt vom Leser mitzudenken. Wer das Buch sen hat, weiß dafür, was es mit der Relativitätstheorie auf sich hat, von der so viele Leute reden, ohne sie verstanden zu haben, und die doch das physikalische Weltbild unserer Zeit so nachhaltig geprägt hat. Kurz, ein Roman für kluge Köpfe.
"Quantenmechanik, Relativitätstheorie und schwarze Löcher, - damit kennen sich doch nur die Profs an der Uni aus, oder? Das denkt sich jedenfalls Esther, bis sie zu ihrem 15. Geburtstag ein Foto von Albert Einstein geschenkt bekommt. Den hat ihr Opa nämlich gekannt, als er in Princeton mit dem genialen Pysiker befreundet war. Esther ist immer schon von Einstein fasziniert gewesen, auch wenn sie seine Theorie von Zeit und Raum nie so richtig begriffen hat. Zum Glück gibt es Nils, der ebenfalls auf dem Foto neben Einstein zu sehen ist und Esther Schritt für Schritt mit den bahnbrechenden Idee des ´Herrn Albert´ bekannt macht." (X-mag)
Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension
Frank Vermeulen will Jugendlichen die Relativitätstheorie erklären, und das schafft er auch, bestätigt Tinka Wolf. "Der Herr Albert" sei zwar "keine leichte Lektüre", aber wer mitdenke und sich ein wenig konzentriere, könne die Theorien Einsteins schließlich verstehen. Dabei kommt das Buch "möglichst ohne Mathematik aus", so Wolf, denn Frank Vermeulen verpackt den Stoff in ein "literarisches Spiel" zwischen der lernbegierigen Esther, dem Erklärer Nils und dem kommentierenden Großvater. Zwischen diesen dreien werde das Thema verhandelt, hinterfragt und schließlich erklärt. Auch wenn das Erzählerische bei Vermeulen "nur eine untergeordnete Rolle" spielt, die Figur des Nils ein wenig konstruiert wirkt und auch die Rolle des Großvaters nicht definiert ist, letztlich hat der Autor sein "schwieriges Thema" doch erfolgreich bewältigt, urteilt die Rezensentin.
© Perlentaucher Medien GmbH
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