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Rezensionen
"Ein kleines dreckiges Meisterwerk." -- Denis Scheck, DRUCKFRISCH

"Ein grandioser Thriller." -- Tobias Gohlis, DIE ZEIT

"160 Seiten mit Vollgas erzählt." -- Stephan Maus, STERN

"Jeder Satz ist ein Schlag in die Magengrube." -- Martin Schöne, 3sat KULTURZEIT

"Vieles an diesem Roman ist schlicht perfekt." -- Sven Boedecker, SONNTAGSZEITUNG

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 12.06.2011

Literatur Muss man ihn überhaupt noch empfehlen? Ja, man muss, ganz dringend, denn der Literaturbetrieb ist einfach zu träge, um ihn mal ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen. Obwohl der Amerikaner James Sallis, 67, Kriminalromane schreibt, die mit der Spießervorstellung vom "Krimi" nichts zu tun haben. "Der Killer stirbt" (Liebeskind, 256 S., 18,90 Euro) ist auch wieder eines dieser Bücher, die durch ihre Lakonie, ihren Sound, ihre Rückblenden und Reflexionen überzeugen. Ein todkranker Auftragsmörder verpasst seinen letzten Auftrag, ein müder Polizist jagt den Mann, der dem Killer zuvorkam, aber es geht gar nicht so sehr um Action, Plot und Lösung, sondern um Einsamkeit, Vergangenheit und innere Auflösung. Ein Buch, das hart ist, schnell, grausam - und weise.

pek

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Ein Krimi? Gewiss. Aber vor allem ein "hochliterarisches" Buch, meint Rezensentin Sylvia Staude. James Sallis erzählt die Geschichte eines todkranken Profikillers aus drei Perspektiven: des Killers, des Cops und eines kleinen Jungen, den gräßliche Alpträume plagen, die eigentlich die des Vietnamkriegsveteranen sind, der jetzt als Auftragsmörder arbeitet. Geradezu filmisch erzählt ist das, meint Staude, pointillistisch und sehr melancholisch.

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