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Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben des angesehenen Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei weitem übersteigt. Nicht nur, daß er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, er läßt sich auch vom Zwergenkönig und seinen Genossen als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen.

Produktbeschreibung
Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben des angesehenen Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei weitem übersteigt. Nicht nur, daß er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, er läßt sich auch vom Zwergenkönig und seinen Genossen als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen.

Autorenporträt
Tolkien, J.R.R.
John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Bloemfontein, Südafrika, geboren. Nach dem Tod seines Vaters kehrte die Familie wieder nach England, in die Nähe von Birmingham, zurück. Tolkiens herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt und nach Schulabschluss beherrschte er neben Englisch noch neun weitere Sprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch).

Bevor Tolkien sich 1916, während des Ersten Weltkrieges, bei den Lancashire Fusiliers meldete, schloss er sein Studium ab. Die Teilnahme am Kriegsgeschehen veränderte den jungen Mann und beeinflusste seine künstlerische Entwicklung entscheidend. Seine Abneigung gegen die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit des Krieges, sein Hang zur romantischen Epoche, seine Begeisterung für die Mythologie, seine tiefe Liebe zur englischen Landschaft und sein Faible für Sprachen, all jene Charakteristika waren später typisch für sein literarisches Werk.

Von 1918 bis 1920 war er Mitarbeiter am legendären Oxford English Dictionary. Und seit 1920 lehrte er bis 1959 als Professor für englische Sprache an verschiedenen Universitäten. Während dieser Zeit publizierte er unzählige wissenschaftliche Aufsätze, die von außergewöhnlicher Kompetenz zeugen und ihm große Anerkennung einbrachten. Doch neben seinen fundierten Abhandlungen schrieb er seit den dreißiger Jahren auch kurze Texte für seine Kinder.

1937 schließlich wurde das Kinderbuch 'Der kleine Hobbit' (dtv junior Klassiker 7151) zum ersten Mal veröffentlicht.

»Mit witziger Psychologie führt der Autor als Hauptkonflikt in Bilbo Beutlin, dem Hobbit, den oft burlesken Widerstreit zwischen Spießer und Abenteurer aus, zwischen der Sehnsucht nach behaglich idyllischem Leben, der Angst vor Gefährdung und der Kühnheit, List und Ausdauer eines Nachkommen aus altem Herrschergeschlecht: Verantwortungsscheu contra Bewährung, die keineswegs gesucht, aber doch glänzend geleistet wird, wenn alle äußeren Hilfen versagen.« (Süddeutsche Zeitung 1971)

Der große Erfolg dieser zugleich spät- und vorzeitlichen, mythischen und total gegenwärtigen Geschichte veranlasste Tolkiens Verleger dazu, den Autor um eine Fortsetzung zu bitten. Erst 17 Jahre später wurde der Wunsch erfüllt. Mit der 1200 Seiten umfassenden Trilogie 'Der Herr der Ringe' legte Tolkien sein literarisches Hauptwerk vor. Wenngleich er immer offen und konstruktiv gegenüber Kritik an seinen Texten war, so wehrte er sich vehement gegen die Behauptung, seine Bücher seien allegorisch oder politisch zu verstehen. J.R.R. Tolkien verstarb 1973 im Alter von 81 Jahren in Bournemouth, wo er zuletzt gemeinsam mit seiner Frau gelebt hat.
Rezensionen
"Die (Vor-)Geschichte zum Fantasy-Helden-Epos 'Der Herr der Ringe'. Absolut zu empfehlen und auch für Nicht-Fantasy-Fans sind die Abenteuer Bilbo Beutlins in Mittelerde ein Muss!." Berliner Morgenpost

"'Der kleine Hobbit' ist nämlich eigentlich das Vorgängerbuch zum Herrn der Ringe - und das Richtige für alle, denen die Romanvorlage zum Film zu dick oder zu heroisch ist. Die Geschichte über Bilbo, die Zwergencrew und den bösen Drachen Smaug gibt's nicht als Film, ist mit mehr Witz und Leichtigkeit und eigentlich recht märchenhaft geschrieben. Zauberer Gandalf, Elbenkönig Elrond und viele, viele Orks inklusive!" Ultimo
Einstieg in Tolkiens Phantasiewelt
Bilbo Beutlin aus Beutelsend im Auenland ist ein Hobbit und als solcher einem Gartenzwerg nicht unähnlich: Hobbits werden kaum größer als drei Fuß, neigen zu Leibesfülle und haben Gesichter, die "eher breit sind als schön". Sie tragen bunte Jacken und Hosen, allerdings keine Schuhe, weil die Natur ihnen haarige Füße mit dicken ledernen Sohlen gab. Sie gelten als gemütlich und friedfertig und nicht zuletzt als die Entdecker des Pfeifenrauchens.
Der magische Ring
Eines Tages - Herr Beutlin will gerade frühstücken - klopft der Zauberer Gandalf an seine Tür und tritt mit einem Gefolge von dreizehn Zwergen ein, um Bilbo Beutlin mit auf ein Abenteuer zu nehmen. Hobbits mögen an sich keine Abenteuer, doch zu seiner eigenen Überraschung macht sich Beutlin mit den Zwergen auf zum Berge Erebor weit im Osten des Landes. Dort hatte sich vor einigen Zeiten der Drache Smaug niedergelassen und alle Zwerge aus der Gegend vertrieben, was diese vor allem deshalb stört, weil im Berg Erebor die Schätze des kleinen Volkes lagern. Um wieder an ihre Schätze zu gelangen, müssen die Zwerge und der Hobbit zahlreiche Abenteuer bestehen und den Drachen besiegen. Wichtiger als all diese Geschehnisse ist allerdings eine Episode am Rande: Beim Gang über das Nebelgebirge werden Beutlin und die Zwerge von Orks angegriffen und getrennt. Bilbo Beutlin irrt in den unterirdischen Orkstollen des Gebirges herum und findet einen Ring. Auf der Suche nach dem Ausgang aus dem Labyrinth trifft der Hobbit auf den schleimigen Gollum, der am beleibten Herrn Beutlin Gefallen findet und ihn fressen will.
Bilbo Beutlin führt aber ein Elbenmesser mit sich, das Gollum auf Abstand hält. Beutlin und Gollum einigen sich auf ein Spiel, in dessen Verlauf Rätsel zu lösen sind. Je nachdem, ob er gewinnt oder verliert, soll der Hobbit von Gollum aus dem Stollen geführt oder eben verspeist werden. Mit Hilfe einer List gewinnt Beutlin das Spiel - und entdeckt, dass der Ring magische Kräfte besitzt. Die einfache Sprache und die flüssig und ohne Abschweifungen erzählte Geschichte machen Tolkiens Der kleine Hobbit zu einer sehr viel einfacheren Lektüre als etwa die Trilogie Der Herr der Ringe, die auf dem "Hobbit" aufbaut. Doch die mit viel Phantasie und Liebe zum Detail entworfenen Gestalten und Schauplätze lassen die Erzählung auch für Erwachsene zu einem kurzweiligen Lesevergnügen werden. Und als Einstieg in die Phantasiewelt Tolkiens ist die Geschichte vom Hobbit ohnehin unumgänglich. (ah/André Lorenz. Medien)

"Die (Vor-)Geschichte zum Fantasy-Helden-Epos `Der Herr der Ringe`. Absolut zu empfehlen und auch für Nicht-Fantasy-Fans sind die Abenteuer Bilbo Beutlins in Mittelerde ein Muss!." Berliner Morgenpost

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 12.12.2012

LIES DOCH MAL

Brandretter: Harriet, die Hundedame, ist Besitzerin einer kleinen Konditorei. Aber leider kann sie gar nicht backen und gilt in der ganzen Stadt als tragische Witzfigur. Da will sie es eines Tages allen zeigen: Doch beim Croissantbacken explodiert der Backautomat, und Harriet wachsen Flügel aus Teig. Plötzlich kann sie nicht nur fliegen, sondern wird auch sehr mutig. Als "maskierte Makrone" rettet sie mehrmals Bürger der Stadt aus brennenden Häusern. Denn in Broborg geht der "Brenner" um, so dass es furchtbare Brände gibt. Und Inspektor Lampa ist korrupt: Das heißt, er lässt sich von Verbrechern bezahlen, statt sie ins Gefängnis zu bringen. Harriet kommt der Wahrheit auf die Spur, leider auch über ihre heimliche Liebe, den Hund "Sven". Ein herrlich schräger Krimi mit viel Herz für alle angeblichen Versager.

steff.

Frida Nilsson: "Die maskierte Makrone auf der Jagd nach dem Feuerteufel". Gerstenberg Verlag. 171 Seiten, 12,95 Euro. Ab 8 Jahre

Meisterdieb: Abenteuer sind ein ärgerlicher, störender und ungemütlicher Zeitvertreib, der nur zu verspäteten Mahlzeiten führt, da ist sich Bilbo Beutlin, der Hobbit, ganz sicher. Aber dann steht eines Tages der Zauberer Gandalf vor seiner Tür, dicht gefolgt von 13 Zwergen, die ihn eindringlich um Hilfe bitten: Sie sind entschlossen, den Schatz zurückzuerobern, den der Drache Smaug ihnen gestohlen hat. Da blitzt dann doch so etwas wie Abenteuerlust beim kleinen Hobbit auf, und er macht sich sich mit Gandalf und den Zwergen auf die Reise zum Berg Erebor, der weit entfernt im Osten von Mittelerde liegt. So beginnt eine sagenhafte Schatzsuche, in der es von Orks, Elben und anderen magischen Kreaturen nur so wimmelt. Der Fantasy-Klassiker, der jetzt wieder neu verfilmt worden ist, ist nach wie vor spannend, wundersam und magisch.

steff.

J.R.R.Tolkien: "Der kleine Hobbit". Mit Bildern von Klaus Ensikat. Dtv junior. 477 Seiten, 9,95 Euro. Ab 10 Jahre.

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