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ORBIL. Nun das finde ich trostreich, wenn man so gar auf seine leibliche Tochter warten muß Es hat 11 geschlagen, und sie ist nicht da Wilhelmina! Er sieht nach der Uhr. Schon eine Minute drüber ¿Wilhelmina! gleich wieder eine Secunde Wilhelmina! Ich möchte rasend werden Keinen Zug von ihrer seligen Mutter die gute Frau! Wie sehr gieng sie mir zur Hand, wie ordentlich war sie! Eine Stubenuhr wenigstens konte man vollkommen bei ihr entbehren Je nun! kommt Zeit, kommt Rath! Wenn ich erst Wilhelminen los bin, wer weiß, wozu ich mich entschließe. Ich bin den 24. December anni currentis Abends 3…mehr

Produktbeschreibung
ORBIL. Nun das finde ich trostreich, wenn man so gar auf seine leibliche Tochter warten muß Es hat 11 geschlagen, und sie ist nicht da Wilhelmina! Er sieht nach der Uhr. Schon eine Minute drüber ¿Wilhelmina! gleich wieder eine Secunde Wilhelmina! Ich möchte rasend werden Keinen Zug von ihrer seligen Mutter die gute Frau! Wie sehr gieng sie mir zur Hand, wie ordentlich war sie! Eine Stubenuhr wenigstens konte man vollkommen bei ihr entbehren Je nun! kommt Zeit, kommt Rath! Wenn ich erst Wilhelminen los bin, wer weiß, wozu ich mich entschließe. Ich bin den 24. December anni currentis Abends 3 Viertel auf Uhr nicht älter, als 50 Jahr, und mein zeithero schlecht und recht geführter Lebenswandel hat mich so munter erhalten, daß ich wohl auf Leibeserben Er sieht nach der Uhr. Es ist ein Viertel! Wilhelmina!
Autorenporträt
Theodor Gottlieb Hippel, ab 1790 von Hippel (* 31. Januar 1741 in Gerdauen / Ostpreußen; ¿ 23. April 1796 in Königsberg / Ostpreußen) war ein deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker der Aufklärung. Er war Mitglied der preußischen Landrechtskommission, Stadtrat, Oberbürgermeister und schließlich Stadtpräsident von Königsberg. Hippel setzte sich für die rechtliche Gleichstellung von Frauen ein. Er war ein Freund Immanuel Kants.