Zwischen Ancien Régime und Moderne, zwischen Nord und Süd, zwischen Kontinuität und Wandel - die Untersuchung von Reinhard Stauber ist eine Übergangsgeschichte in mehrfachem Sinn. Die Zeit, die Stauber betrachtet, beginnt mit der Aufklärung und führt bis an das Ende der napoleonischen Herrschaft über Europa, der Raum ist der südliche Alpenraum, die Gebiete des heutigen Südtirol und Trentino. Die Darstellung umfasst neben staatszentrierten Perspektiven Fragestellungen, die weit über die Landesgeschichte hinausweisen.
Drei große Themenzusammenhänge werden beleuchtet: die Organisation und Funktion von Politik, die die Integration eines Randgebietes zum Ziel hat; die Spiegelung dieser Politik auf drei Gesellschaftsgruppen, intellektuelle Wortführer, Verwaltungsexperten und Kaufleute; und nicht zuletzt die Ideengeschichte einer wichtigen europäischen Kulturgrenze: der zwischen »Germania« und »Italia«.
Mit der kenntnisreichen Untersuchung von Reinhard Stauber liegt ein gewichtiger Beitrag zur Erforschung von Grenzräumen vor. Sie fügt sich in eine Geschichte Europas ein, die mehr ist als die Summe von Nationalgeschichten, und liefert neues Material zum Begriff der »Historischen Region«.
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Drei große Themenzusammenhänge werden beleuchtet: die Organisation und Funktion von Politik, die die Integration eines Randgebietes zum Ziel hat; die Spiegelung dieser Politik auf drei Gesellschaftsgruppen, intellektuelle Wortführer, Verwaltungsexperten und Kaufleute; und nicht zuletzt die Ideengeschichte einer wichtigen europäischen Kulturgrenze: der zwischen »Germania« und »Italia«.
Mit der kenntnisreichen Untersuchung von Reinhard Stauber liegt ein gewichtiger Beitrag zur Erforschung von Grenzräumen vor. Sie fügt sich in eine Geschichte Europas ein, die mehr ist als die Summe von Nationalgeschichten, und liefert neues Material zum Begriff der »Historischen Region«.
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