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Weltweit nehmen Konflikte, die kulturell begründet werden, dramatisch zu. Gleichzeitig und konträr zum Prozess der Globalisierung flammen schwere Konflikte entlang der Sprach- und Kulturgrenzen auf. Eine 'Politik der Identität', die in den 90er Jahren entworfen wurde, setzt auf die Abgrenzung der eigenen Identität vom Fremden und schuf die Grundlagen für das aktuelle Krisenszenario. Damit ist die Leitfrage dieses Bandes gestellt: "Versinkt die Welt in Kulturkonflikten?"
Die einzige Alternative liegt im Konzept des Dialogs zwischen den Kulturen. Dessen Struktur kann nur interdisziplinär
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Produktbeschreibung
Weltweit nehmen Konflikte, die kulturell begründet werden, dramatisch zu. Gleichzeitig und konträr zum Prozess der Globalisierung flammen schwere Konflikte entlang der Sprach- und Kulturgrenzen auf. Eine 'Politik der Identität', die in den 90er Jahren entworfen wurde, setzt auf die Abgrenzung der eigenen Identität vom Fremden und schuf die Grundlagen für das aktuelle Krisenszenario. Damit ist die Leitfrage dieses Bandes gestellt: "Versinkt die Welt in Kulturkonflikten?"

Die einzige Alternative liegt im Konzept des Dialogs zwischen den Kulturen. Dessen Struktur kann nur interdisziplinär gefunden werden. Um die Vielschichtigkeit und Reichweite des Dialogs darzustellen, kommen eine Reihe von Humanwissenschaften zu Wort: Friedensforschung und Politik, Psychologie und Pädagogik, Religionswissenschaft und Theologie.

Der Dialog zwischen den Kulturen verlangt sehr viel mehr als eine Haltung der Toleranz. Es geht um tragfähige Brücken der Kommunikation zwischen den Gruppen.
Autorenporträt
Peter Graf, geboren 1967 im Rheinland, lebt in Zürich. Er war als Lektor für verschiedene Verlage tätig, bevor er sich im Sommer 2009 mit dem Verlag Walde + Graf in Zürich selbstständig machte.