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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Im Zuge der demographischen Entwicklung, die unter anderem gekennzeichnet ist von steigender Langlebigkeit und abnehmender Geburtenzahl, kommt es in den nächsten Jahrzehnten zu einer Alterung der Gesellschaft in unser Republik. Ein Effekt davon ist, dass die Inanspruchnahme von Sozialleistungen des Staates massiv steigen wird. Dies wird die einzelnen…mehr

Produktbeschreibung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:
Im Zuge der demographischen Entwicklung, die unter anderem gekennzeichnet ist von steigender Langlebigkeit und abnehmender Geburtenzahl, kommt es in den nächsten Jahrzehnten zu einer Alterung der Gesellschaft in unser Republik.
Ein Effekt davon ist, dass die Inanspruchnahme von Sozialleistungen des Staates massiv steigen wird. Dies wird die einzelnen Versorgungssysteme insbesondere im Bereich Renten, Gesundheit und Pflege an die Grenzen der Funktionsfähigkeit sowie der Finanzierbarkeit bringen. Sollen diese nun aber aufrecht erhalten wer- den, müssen die einzelnen Leistungen, vom heutigen Niveau ausgehend, gesenkt werden.
Die aufgezeigte demographische Entwicklung begleitend vollziehen sich wirtschaftliche Veränderungen. Diese beinhalten die z. T. hohe Arbeitslosigkeit, die Verkürzung der Lebensarbeitszeit sowie das allgemein schwache Wirtschaftswachstum. Das Zusammentreffen von Veränderungen in beiden Bereichen beinhaltet die Schwierigkeit, dass Erstere besser als Letztere vorhersehbar ist und bei- de unterschiedliche Reaktionszeiten erfordern. Insbesondere in Bezug auf die langfristige Erhaltung des Alterssicherungssystems bestehen die politischen Bestrebungen darin, dem veränderten Demographieprozess zu begegnen und dabei wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die Finanzierung des Alterssicherungssystems nachhaltig sichert.
Die Bestrebungen führen dazu, dass das heutige Niveau des individuell gewohnten und in der Erwerbstätigkeit konsumierten Lebensstandard im Alter allein über das staatliche, in der Regel umlagefinanzierte Versorgungssystem, nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Die sich daraus ergebende Handlungsdirektive für den Einzelnen ist, dass die eigenverantwortliche private Altersvorsorge zum zentralen Element der Sicherung des Lebensstandards für die Zeit im Ruhestand werden muss, um so die eigene Altersarmut zu verhindern.
In diesem Zusammenhang rückt zum einen der Zeithorizont und zum anderen das Renditemotiv in den Vordergrund. Eine Institution, die diesen Punkten Rechnung trägt und sich als relevante Alternative anbieten könnte, ist die Börse. Insbesondere Fonds als ein Anlageprodukt innerhalb dieser Institution, welche die verschiedensten Möglichkeiten der Berücksichtigung der individuellen Rendite- und Risikoneigung bieten, sollten deshalb verstärkt in die Altersvorsorge eingebunden werden.
Trotzdem steht diesem Postulat aber eine Unübersichtlichkeit und Unsicherheit in Bezug auf die spätere Rente, auf die Vielfalt der Produkte zur privaten Altersvorsorge und den möglichen Risiken, die mit der Börse verbunden sind, gegenüber.
Die Unsicherheiten finden sich in folgenden Bereichen:
- Bedarfsunsicherheit über die notwendige Höhe der privaten Vorsorge.
- Rahmenunsicherheit in Verbindung mit den gesetzlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
- Ergebnisunsicherheit in Bezug auf die Höhe der Rendite nach Ablauf der Ansparzeit.
- Zeitunsicherheit bezüglich des Zeithorizontes der Ansparphase, da das Renteneintrittsalter und das Todesalter unbekannt sind.
- Biografische Unsicherheit: Hierbei spielen Krankheiten, Erbschaften oder familiäre Bedingungen eine Rolle.
Diese Unsicherheiten führen häufig dazu, dass die Durchführung der privaten Vorsorge entweder aufgeschoben oder schlimmstenfalls ganz ausbleibt. Aus den genannten Unsicherheiten ergeben sich notwendige Fragestellungen, die den Untersuchungsgegenstand im Rahmen dieser Arbeit darstellen sollen.
Einleitend wird in Kapitel 2 eine Begriffsabgrenzung zwischen Altersversorgung und Altersvorsorge getätigt, um anschließend das Alterssicherungssystem in Deutsc...