Mit dieser Anthologie über ein Jahrtausend deutsch-jüdischer Kultur überschreiten die Herausgeber die Grenzen des traditionell fast ausschließlich auf die Shoah bezogenen Zugangs zur deutsch-jüdischen Geschichte und öffnen den Blick kultur- und geistesgeschichtlich. Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen aus Deutschland, den USA, Israel, Belgien, Kanada und Frankreich, unter ihnen Guy Stern, Susannah Heschel, Mark Gelber, Andreas Huyssen, Jeffrey Peck, Gabriela Hermer, Atina Grossmann und Lily Gardner-Feldman, gehen der Frage nach, welchen Einfluß die "deutsch-jüdische Erfahrung", die kulturellen und geistesgeschichtlichen Wechselwirkungen zwischen Juden und Nichtjuden auf die westliche Kultur hatten. Sie beschäftigen sich mit Themen wie der jüdischen "Kultur der Andersdenker", den Bildergeboten der visuellen Kultur sowie dem deutsch-amerikanisch-israelischen Dreieck. In übersichtlicher und prägnanter Form faßt der Band entscheidende Aspekte und Probleme der Wissenschaft, der Kultur und Geschichte der Juden in Deutschland zusammen und reflektiert dabei den internationalen Stand der Debatten in den Jüdischen Studien.
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