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Entdeckungstour in ein Land, das Ihnen auf einmal auch etwas fremd erscheinen mag. Kennen Sie schon den deutschen Superhelden, der vor jeder seiner Superaktionen unzählige Unterlagen einreichen muss? Oder die Droge Vitamin D als Ersatz für Sonne? Oder den Vermieter Herrn Müller, dessen abgelegene Berliner Wohnung die Mieterin schneller erreicht, wenn sie auf eine Elefantenherde umsteigt? In Rasha Abbas' Kurzgeschichten trifft der Alltagstrott auf Absurdistan. Sie schaut auf Deutschland als eine Fremde. Sie will verstehen - im Deutschkurs die Grammatik, beim Smalltalk die Humorfähigkeit des Gegenübers.…mehr

Produktbeschreibung
Entdeckungstour in ein Land, das Ihnen auf einmal auch etwas fremd erscheinen mag. Kennen Sie schon den deutschen Superhelden, der vor jeder seiner Superaktionen unzählige Unterlagen einreichen muss? Oder die Droge Vitamin D als Ersatz für Sonne? Oder den Vermieter Herrn Müller, dessen abgelegene Berliner Wohnung die Mieterin schneller erreicht, wenn sie auf eine Elefantenherde umsteigt? In Rasha Abbas' Kurzgeschichten trifft der Alltagstrott auf Absurdistan. Sie schaut auf Deutschland als eine Fremde. Sie will verstehen - im Deutschkurs die Grammatik, beim Smalltalk die Humorfähigkeit des Gegenübers.
Autorenporträt
Abbas, Rasha
Rasha Abbas ist eine syrische Journalistin und Autorin. Sie lebt derzeit in Berlin. 2008 veröffentlichte sie ihre erste Sammlung mit Kurzgeschichten "Adam hasst das Fernsehen" und wurde dafür beim Damascus Capital of Arab Culture Festival mit einem Preis für neue Autoren ausgezeichnet. 2013 schrieb sie das Drehbuch für den Kurzfilm "Zufriedenheit und Glück", der von der Bedayat Stiftung produziert wurd. Sie arbeitete als Autorin und Übersetzerin für die Anthologie "Syria Speaks: Art and Culture from the Frontline" (Saqi Books, London), 2014 erschienen. Im selben Jahr beendete sie ein Jean-Jacques Rosseau Fellowship, unterstützt von Schloss Solitude in Stuttgart, wo sie an ihrem zweiten Kurzgeschichtenband "Des Pudels Kern" arbeitete.

Hetzl, Sandra
Sandra Hetzl wurde 1980 in München geboren und lebt in Beirut. Sie studierte an der UdK Visual Culture Studies, arbeitet als Literaturübersetzerin aus dem Arabischen und macht Videoinstallationen. Außerdem ist sie der Kopf hinter 10/11. 10/11 versteht sich als Labor für experimentelle Formen arabischer Literatur.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Überwiegend wohlgesonnen bespricht Rezensent Thorsten Glotzmann Rasha Abbas' Kurzgeschichtenband "Die Erfindung der deutschen Grammatik", in dem die syrische Autorin aktuelle Themen wie Flucht und Integration auf humoristische Weise verhandelt. Der verwirrenden deutschen Bürokratie sowie den Schwierigkeiten der Sprache begegnen die Erzähler in Abbas' Geschichten mit "unverbittertem Humor" und haltloser Fantasie, lesen wir. Wo diese Fabulierlust in angemessener Dosierung auftritt, wirkt sie auf den Kritiker erfrischend und hat, zum Beispiel wenn es um die gefürchteten Behördengänge geht, eine seiner Ansicht nach enttarnende Kraft, doch mitunter, bedauert Glotzmann, übertritt sie die Grenze zur Albernheit.

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