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Friedrich Carl von Savigny entwickelte als Minister für die Gesetzrevision 1846 in den in seinem Ministerium ausgearbeiteten "Prinzipienfragen" eine vollständige Neukonzeption des Strafverfahrens auf der Basis der Grundsätze des französischen Strafprozesses. Behandelt werden die Mündlichkeit und Öffentlichkeit des Verfahrens, die Staatsanwaltschaft, die Geschworenengerichte, die freie Beweiswürdigung sowie die Nichtigkeitsbeschwerde (Revision). Auf dieser Neukonzeption beruhte das bahnbrechende Gesetz vom 17. Juli 1846 "betreffend das Verfahren in den bei dem Kammergericht und dem…mehr

Produktbeschreibung
Friedrich Carl von Savigny entwickelte als Minister für die Gesetzrevision 1846 in den in seinem Ministerium ausgearbeiteten "Prinzipienfragen" eine vollständige Neukonzeption des Strafverfahrens auf der Basis der Grundsätze des französischen Strafprozesses. Behandelt werden die Mündlichkeit und Öffentlichkeit des Verfahrens, die Staatsanwaltschaft, die Geschworenengerichte, die freie Beweiswürdigung sowie die Nichtigkeitsbeschwerde (Revision). Auf dieser Neukonzeption beruhte das bahnbrechende Gesetz vom 17. Juli 1846 "betreffend das Verfahren in den bei dem Kammergericht und dem Kriminalgericht zu Berlin zu führenden Untersuchungen". Die bisher nur teilweise veröffentlichten "Prinzipienfragen" gehören zu den wichtigsten Arbeiten Savignys aus seiner Ministerzeit und haben als Analyse des modernen Strafverfahrens ihre Bedeutung bis heute nicht verloren.
Autorenporträt
Werner Schubert, geboren 1936, war bis 2001 Inhaber eines Lehrstuhls für Römisches Recht, Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsgeschichte der Neuzeit an der Universität zu Kiel. Er ist Herausgeber der Quellen zum BGB, zur preußischen Gesetzrevision, zur Strafrechtsreform des 20. Jahrhunderts, des Nachschlagewerks des Reichsgerichts zum Zivil- und Strafrecht und der Protokolle der Ausschüsse der Akademie für Deutsches Recht.