Auch im vorliegenden Band zieht der Autor, wie schon in den beiden vorangegangenen, "Schiller und die anderen" und "Die Nachtluft wie ein Atemzug", die Summe eines halben Jahrhunderts Auseinandersetzung mit deutscher Sprache und Dichtung. In bezug auf die Leistung der deutschen Sprache, nämlich ihre Vielfalt und Besonderheit, sowie in bezug auf ihre Schönheit und Ausdruckskraft begibt er sich noch einmal auf die Suche nach den Glanzpunkten - und wird erneut fündig: Von Eichendorffs Ewigkeitsversen ausgehend, über Annette von Droste Hülshoffs titelgebende "tiefe Flut" in der Lyrik, die Sprachkraft Jeremias Gotthelfs in der Erzählung "Kurt von Koppigen" und Heines "Atta Troll" führt der Weg zu den Traumdarstellungen in der deutschen Literatur, und zwar auf der Grundlage der psychoanalytischen Forschung von C.G. Jung und Erich Fromm. Aus der sprachlichen Analyse der Novellen Heinrich von Kleists ergibt sich schließlich eine pointierte Kritik der Rechtschreibreform, die in wesentlichen Punkten ad absurdum geführt wird.
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