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Krieg und Frieden in Kiew. Dezember 1918: In Rußland herrscht Bürgerkrieg. Die Truppen des kaiserlichen Deutschland haben weite Teile der Ukraine besetzt. Kiew wird zum Sammelbecken für die "Weißen": Bankiers, Adlige, Halbweltdamen auf der Flucht vor der "roten Gefahr". In diesem Hexenkessel aus alten Überzeugungen und neuen Ideen werden auch die Geschwister Turbin, eine zaristisch-patriotisch gesinnte Familie, vom Smog der Ereignisse erfaßt... "Wie viele epische Werke von dieser Qualität haben wir in der deutschen Literatur der zwanziger Jahre? Wenige, sehr wenige." (Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett")…mehr

Produktbeschreibung
Krieg und Frieden in Kiew. Dezember 1918: In Rußland herrscht Bürgerkrieg. Die Truppen des kaiserlichen Deutschland haben weite Teile der Ukraine besetzt. Kiew wird zum Sammelbecken für die "Weißen": Bankiers, Adlige, Halbweltdamen auf der Flucht vor der "roten Gefahr". In diesem Hexenkessel aus alten Überzeugungen und neuen Ideen werden auch die Geschwister Turbin, eine zaristisch-patriotisch gesinnte Familie, vom Smog der Ereignisse erfaßt... "Wie viele epische Werke von dieser Qualität haben wir in der deutschen Literatur der zwanziger Jahre? Wenige, sehr wenige." (Marcel Reich-Ranicki im "Literarischen Quartett")
Autorenporträt
Michail Bulgakow (1891-1940) wurde erst lange nach seinem Tod berühmt. Seine wichtigsten Werke durften zu Lebzeiten nicht erscheinen. Der Weltklassiker Meister und Margarita, an dem er die letzten zwölf Jahre vor seinem Tod geschrieben hatte, erschien, zudem in zensierter Fassung, in der UDSSR erst 1968. Die weiße Garde war Bulgakows erster Roman und diente als Grundlage für sein Theaterstück Die Tage der Geschwister Turbin - zu dessen größten Bewunderern Stalin gehört haben soll, der es sich angeblich 15 Mal ansah. Bei Galiani Berlin erschienen von Bulgakow - neu übersetzt von Alexander Nitzberg - Meister und Margarita(2012), Das hündische Herz(2013), Die verfluchten Eier (2014) und Die weiße Garde (2018).
Rezensionen
Immer wieder wird Michail Bulgakows frühes Epos 'Die weiße Garde' von seinem literarischen Rang her mit Tolstois 'Krieg und Frieden' oder Dostojewskis 'Dämonen' verglichen. ORF-Jury-Bestenliste