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Das Kontokorrent bildet die Grundlage für laufende Bankkonten und ermöglicht die Erfassung von Gutschriften und Belastungen. Eine umfassende gesetzliche Regelung fehlt jedoch, besonders zur Wirkung der Verrechnung im Rahmen des Rechnungsabschlusses. Die Untersuchung zeigt, dass die ständige Rechtsprechung des BGH Kondiktionsansprüche, gerichtet auf eine Korrektur des Kontos, einschränken und zu einer faktischen Beweisbeschränkung führen kann. Da Fehlbuchungen, etwa durch unwirksame Entgeltklauseln oder fehlerhafte Zinsanpassungen, oft erst nach Jahren bemerkt werden, wächst das Interesse…mehr

Produktbeschreibung
Das Kontokorrent bildet die Grundlage für laufende Bankkonten und ermöglicht die Erfassung von Gutschriften und Belastungen. Eine umfassende gesetzliche Regelung fehlt jedoch, besonders zur Wirkung der Verrechnung im Rahmen des Rechnungsabschlusses. Die Untersuchung zeigt, dass die ständige Rechtsprechung des BGH Kondiktionsansprüche, gerichtet auf eine Korrektur des Kontos, einschränken und zu einer faktischen Beweisbeschränkung führen kann. Da Fehlbuchungen, etwa durch unwirksame Entgeltklauseln oder fehlerhafte Zinsanpassungen, oft erst nach Jahren bemerkt werden, wächst das Interesse beider Parteien, nicht zuletzt aufgrund der fortlaufenden Verzinsung, an einer umfassenden Korrektur. Die Arbeit untersucht, inwieweit eine rückwirkende Öffnung des Kontos zur Fehlerkorrektur möglich ist, und schlägt neue Deutungen für die Wirkung der Verrechnung und letztlich der Verjährung von Korrekturansprüchen vor.
Autorenporträt
Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt in London studierte Marcus Stößer Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Bank- und Kapitalmarktrecht an der Universität Leipzig. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2017 und einer Tätigkeit als Werkstudent in einer mittelständischen Kanzlei promovierte er bei Herrn Prof. Dr. Lutz Haertlein von 2018 bis 2024. Promotionsbegleitend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl seines Doktorvaters sowie zeitweise am Lehrstuhl für International Business Law, vertreten durch Herrn PD Dr. Alexander Stöhr, tätig. Seit Anfang 2023 befindet er sich in der Referendarausbildung am Landgericht Leipzig.