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In einem ebenfalls konfliktreichen Prozess erkämpften Adel und Kirche in dieser Zeit neue Formen der Beteiligung an der Königsherrschaft, die strukturbildend wirkten und Weichen für die geschichtliche Entwicklung des »Alten Reiches« bis 1806 stellten.
Durch Erfolge in der Abwehr äußerer Feinde und durch den Erwerb Italiens und der Kaiserwürde erlangte das ottonische Königtum das Prestige, das es trotz aller Konkurrenz zu »konsensualer Herrschaft« im Verbund mit Adel und Kirche befähigte. Dies hat dazu geführt, dass das 10. Jahrhundert in der historischen Erinnerung der Deutschen lange als…mehr

Produktbeschreibung
In einem ebenfalls konfliktreichen Prozess erkämpften Adel und Kirche in dieser Zeit neue Formen der Beteiligung an der Königsherrschaft, die strukturbildend wirkten und Weichen für die geschichtliche Entwicklung des »Alten Reiches« bis 1806 stellten.

Durch Erfolge in der Abwehr äußerer Feinde und durch den Erwerb Italiens und der Kaiserwürde erlangte das ottonische Königtum das Prestige, das es trotz aller Konkurrenz zu »konsensualer Herrschaft« im Verbund mit Adel und Kirche befähigte.
Dies hat dazu geführt, dass das 10. Jahrhundert in der historischen Erinnerung der Deutschen lange als »Goldenes Zeitalter« verklärt wurde.

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Autorenporträt
Hagen Keller, geb. 1937, Promotion 1962, Habilitation 1972 in Freiburg/Br. Mehrjährige Tätigkeit am Deutschen Historischen Institut in Rom. Professor für Mittelalterliche Geschichte in Freiburg und Münster. Gastprofessuren in Neapel, Florenz und Paris (EHESS). 2002 Aufnahme in die British Academy.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Ist es wirklich ein Gebhardt? Christian Jostmann findet nicht. Der Idee des Handbuches, in handlicher Form den interessierten Laien anzusprechen, folgt der dritte Band dieses Klassiker-Remakes seiner Meinung nach nicht. Zwar erscheinen Jostmann die Autoren Hagen Keller und Gerd Althoff mit ihrem Forschungshintergrund bestens geeignet, über die Ottonenzeit zu schreiben. Zwar erkennt Jostmann an der Neubewertung der Fakten in diesem Band den Fortschritt der Geschichtswissenschaft. Den Leser aber sieht der Rezensent überfordert durch Unübersichtlichkeit und zu viele Details, die die großen zeitlichen Zusammenhänge aus dem Blick geraten lassen, zumal er für den "für das Verständnis grundlegenden" Abschnitt "Lebensordnungen und Lebensformen" ans Ende des Buches blättern muss. So ist der Band mit seiner aufwändigen Erscheinung für Jostmann zwar eine Regalzierde, in Sachen Ottonenzeit jedoch empfiehlt er lieber Johannes Frieds "Der Weg in die Geschichte".

© Perlentaucher Medien GmbH