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Erscheint vorauss. Juni 2025
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Journalismus und PR wollen dokumentieren, informieren, Sichtweisen und Hintergründe erläutern, Botschaften senden leider oft, ohne sich tiefschürfende Gedanken um die konkreten Bedürfnisse der Dialoggruppen zu machen. Der massenmediale Ansatz funktioniert immer weniger in einer Welt, in der fast alle Unternehmen und Organisationen mit eigenem digitalem Content Marketing ihre heterogenen Zielgruppen überzeugen wollen. Individuen möchten aber in ihrer jeweiligen Situation individuell angesprochen werden ihr Mobiltelefon in der Hand ist der Touchpoint. Kanäle werden zusehends irrelevant;…mehr

Produktbeschreibung
Journalismus und PR wollen dokumentieren, informieren, Sichtweisen und Hintergründe erläutern, Botschaften senden leider oft, ohne sich tiefschürfende Gedanken um die konkreten Bedürfnisse der Dialoggruppen zu machen. Der massenmediale Ansatz funktioniert immer weniger in einer Welt, in der fast alle Unternehmen und Organisationen mit eigenem digitalem Content Marketing ihre heterogenen Zielgruppen überzeugen wollen. Individuen möchten aber in ihrer jeweiligen Situation individuell angesprochen werden ihr Mobiltelefon in der Hand ist der Touchpoint. Kanäle werden zusehends irrelevant; Kommunikations-Angebote müssen immer passgenauer zugeschnitten sein, um überhaupt Resonanz zu erzeugen. Wir müssen also strategischer kommunizieren: Wer sind überhaupt diese ominösen Ziel- oder Dialoggruppen (Stakeholder)? Auf welche Pains und Gains reagieren sie, welche Begriffe und Assoziationen schrecken sie ab oder erzeugen ihnen ein Wohlgefühl? In welchem Reifegrad erreichen wir sie: Haben sie noch nie von unserer Organisation gehört oder sind sie schon lange Fans? Die Ansprache, die Kommunikationsmittel, die Interaktionsangebote werden andere sein, je nach ihrem individuellen Erfahrungswissen und ihrer derzeitigen flüchtigen Aufnahmebereitschaft für unsere Botschaften. Kommunikation muss sich also noch viel intensiver als bisher mit ihren Rezipient:innen beschäftigen und diese in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Dazu gibt es mehrere Modelle: zwei sich ähnelnde dynamisch-zyklische (SCOM und Content Marketing Circle) und ein eher statisches holistisches (Content Strategy Quad) neben vielen anderen, die ich nur streifen werde. Diese drei Hauptmodelle möchte ich nacheinander vorstellen und sie vergleichend nebeneinanderstellen: Wie helfen sie uns, unsere Botschaften passgenau zu formulieren?Wie helfen sie uns, diese Botschaften überzeugend zu adressieren? Wie helfen sie uns, Kommunikationsmaßnahmen auf einer höheren strategischen Ebene für individuelle Empfänger:innen zu planen?

Autorenporträt
Harald Ille ist ausgebildeter Journalist und ist seit 25 Jahren in der Unternehmenskommunikation für große Kommunen, Klinika und Konzerne tätig. Er ist seit über zehn Jahren Lehrbeauftragter für digitale PR und Kommunikationsstrategien an mehreren Hochschulen und Universitäten, hat Social Intranet-Konzepte und Social-Media-Strategien entwickelt und große Unternehmen im DACH-Raum in strategischer Kommunikation unterstützt. Er hat den ersten Social-Media-Newsroom einer deutschsprachigen Verwaltung programmiert und eine der ersten Patienten-Apps eines Universitätsklinikums konzipiert und redaktionell umgesetzt.