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Bernardo Carvalho ist ein Kosmopolit, der den brasilianischen Urwald ebenso faszinierend zu schildern versteht wie die Mongolei. In seinem neuesten Roman erzählt er von St. Petersburg, der Stadt der dreihundert Brücken, und zwei jungen Männern, die sich hier begegnen und in deren Schicksal sich die Nationalitätenkonflikte spiegeln, die überall in Osteuropa zu schwelen scheinen.

Produktbeschreibung
Bernardo Carvalho ist ein Kosmopolit, der den brasilianischen Urwald ebenso faszinierend zu schildern versteht wie die Mongolei. In seinem neuesten Roman erzählt er von St. Petersburg, der Stadt der dreihundert Brücken, und zwei jungen Männern, die sich hier begegnen und in deren Schicksal sich die Nationalitätenkonflikte spiegeln, die überall in Osteuropa zu schwelen scheinen.

Autorenporträt
Karin von Schweder-Schreiner, geb. 1943 in Posen, hat in Mainz und in Lissabon studiert und mehrere Jahre in Brasilien gelebt. Sie erhielt zahlreiche Übersetzerpreise und übersetzte u.a. Jorge Amado, Chico Buarque, Rubem Fonseca, Luiz Alfredo Garcia-Roza, Lídia Jorge.

Bernardo Carvalho wurde 1960 in Rio de Janeiro geboren. Er ist Schriftsteller und Journalist, hat in Brasilien und Portugal bereits mehrere Romane und einen Band mit Erzählungen veröffentlicht. Seine Werke sind in zehn Sprachen übersetzt. Für "Neun Nächte", seine Erstveröffentlichung in deutscher Sprache, erhielt er die beiden renommiertesten Literaturpreise Brasiliens: Machado des Assis und Jabuti.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Kersten Knipp findet das Buch bedrückend und faszinierend zugleich. Dass es dem brasilianischen Autor Bernardo Carvalho darin gelingt, das Russland nach dem Ende der UdSSR, das Russland des zweiten Tschetschenienkrieges, aus der Innenperspektive darzustellen, ohne dabei aufgesetzt, exotistisch oder sensationsheischend rüberzukommen, scheint Knipp bemerkenswert. Die Themen des Buches, Deportation, Flucht und Vertreibung, Nationalismus, Rassismus sowie gehetzte, verfolgte Figuren im nächtlichen Sankt Petersburg haben Knipp eine aufwühlende Lektüre beschert.

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