In der DDR wurden Ehen nicht nur früh geschlossen, sondern auch schnell wieder geschnieden. Die Familienpolitik war darauf asgerichtet, Eheschließungen und Geburten zu befördern. Gleichzeitg sollten Frauen berufstätig sein und dies mit dem familiären Alltag vereinbaren können. Das hatte wesentliche Auswirkungen auf das Heiratsverhalten und das Familienleben, aber auch auf das Schneidungsverhalten. Um Ehescheidung zu verhindern. sollten DDR-Gerichte tief in die Privatspräre der Paare eindringen. Dazu waren die Beteiligten im Laufe der Jahre immerr weniger bereit. Die DDR hatte in ihrem letzten Jahrzehnt eine der höchsten Scheidungsraten weltweit.
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