"Kunst ist für mich eine Möglichkeit, den Menschen zu helfen, zu sich selber zu finden, sich ihrer eigenen Persönlichkeit und ihres Wertes bewusst zu werden und sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung zu wehren. " (Emil Zbinden)
Emil Zbinden ist vor allem dank seiner über 900 Illustrationen und
Typografien zur Gotthelf-Gesamtausgabe der Büchergilde Gutenberg als Holzschnittkünstler bekannt. Neben der intensiven Beschäftigung mit den Möglichkeiten der Buchillustration - meist in der minutiösen Technik des Holzstichs - kommt den freien Druckblättern grosse Bedeutung zu. Neu untersucht werden in der vorliegenden Publikation die Aquarelle, Gouachen und zahlreichen Zeichnungen auf Papier sowie Zbindens Ausbildungszeit und sein Aufenthalt in Berlin und Leipzig zwischen1928 und 1931. Er wurde nach seiner Rückkehr in die Schweiz als gesellschaftskritischer
und politisch links stehender Künstler wahrgenommen. Bis auf ein Stipendium für angewandte Kunst 1940 war er von der öffentlichen Kunstförderung ausgeschlossen. Werke von Zbinden nahe stehenden Künstlern wie George Grosz, Käthe Kollwitz, Otto Dix, John Heartfield, Frans Masereel etc. dokumentieren kunsthistorische Zusammenhänge. Als Mitbegründer und Präsident der Holzschnittkünstlervereinigungen Xylos/Xylon Schweiz (ab 1944) und gemeinsam mit Frans Masereel der Xylon International (ab 1953) gab Zbinden wichtige Impulse. Besonders die vielfältigen Buchgestaltungs- und Illustrationsaufträge der Büchergilde Gutenberg förderten ab 1936 seinen Ruf als hervorragender Holzstecher.
Emil Zbinden, geb. 1908 in Niederönz bei Herzogenbuchsee. Er gehört zu den bedeutendsten Schweizer Realisten des 20. Jahrhunderts. Als gelernter Typograph holte er sich 1928-1931 die künstlerische Ausbildung in Berlin und an der renomierten Kunstakademie in Leipzig. Als Illustrator von Jeremias Gotthelf und
C.A. Loosli erlangte Emil Zbinden Meisterschaft im Skizzieren, Zeichnen und Holzstechen.
Emil Zbinden ist vor allem dank seiner über 900 Illustrationen und
Typografien zur Gotthelf-Gesamtausgabe der Büchergilde Gutenberg als Holzschnittkünstler bekannt. Neben der intensiven Beschäftigung mit den Möglichkeiten der Buchillustration - meist in der minutiösen Technik des Holzstichs - kommt den freien Druckblättern grosse Bedeutung zu. Neu untersucht werden in der vorliegenden Publikation die Aquarelle, Gouachen und zahlreichen Zeichnungen auf Papier sowie Zbindens Ausbildungszeit und sein Aufenthalt in Berlin und Leipzig zwischen1928 und 1931. Er wurde nach seiner Rückkehr in die Schweiz als gesellschaftskritischer
und politisch links stehender Künstler wahrgenommen. Bis auf ein Stipendium für angewandte Kunst 1940 war er von der öffentlichen Kunstförderung ausgeschlossen. Werke von Zbinden nahe stehenden Künstlern wie George Grosz, Käthe Kollwitz, Otto Dix, John Heartfield, Frans Masereel etc. dokumentieren kunsthistorische Zusammenhänge. Als Mitbegründer und Präsident der Holzschnittkünstlervereinigungen Xylos/Xylon Schweiz (ab 1944) und gemeinsam mit Frans Masereel der Xylon International (ab 1953) gab Zbinden wichtige Impulse. Besonders die vielfältigen Buchgestaltungs- und Illustrationsaufträge der Büchergilde Gutenberg förderten ab 1936 seinen Ruf als hervorragender Holzstecher.
Emil Zbinden, geb. 1908 in Niederönz bei Herzogenbuchsee. Er gehört zu den bedeutendsten Schweizer Realisten des 20. Jahrhunderts. Als gelernter Typograph holte er sich 1928-1931 die künstlerische Ausbildung in Berlin und an der renomierten Kunstakademie in Leipzig. Als Illustrator von Jeremias Gotthelf und
C.A. Loosli erlangte Emil Zbinden Meisterschaft im Skizzieren, Zeichnen und Holzstechen.