Ist Werbung heute emotionaler als gestern? Ein Spannungsfeld aus zunehmendem Wettbewerbsdruck im Markt, permanenter Informationsüberlastung der Verbraucher sowie wachsender Bedeutung von Werten wie Selbstentfaltung und Spaß spricht dafür, dass zur Aktivierung der Konsumenten durch Werbung heutzutage andere, lautere Inhalte vonnöten sein dürften als noch vor einigen Jahrzehnten. Am Beispiel von Printwerbung für Automobile untersucht die Autorin Manuela Brenn, wie sich die werbliche Ansprache im Laufe von 30 Jahren verändert hat und ob Produkte in der heutigen Zeit eine stärkere emotionale Aufladung durch Werbung erfahren. Ausgehend von einem Überblick über die Entwicklung der wirtschaftlichen, medialen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wird eine Definition für den Begriff Emotionalität in der Werbung erarbeitet und die verschiedenen Strategien der werblichen Emotionsvermittlung erläutert. Die daraus abgeleiteten Hypothesen werden mit Hilfe einer Inhaltsanalyse empirisch überprüft. In die Analyse sind Printwerbemotive der Jahre 1965-1995 eingeflossen. Das Buch richtet sich an Kommunikations- und Werbewissenschaftler, Werbehistoriker und Werbungtreibende sowie Agenturen.
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