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Die Aufarbeitung von begangenem Unrecht wird meist als Voraussetzung für eine nachhaltige Friedensförderung betrachtet. Wahrheit und Erinnerung bewirken jedoch noch keine Versöhnung. Das Risiko, sich im Teufelskreis von Rechtfertigungen zu verstricken, ist hoch und kann Schmerz und Verbitterung vertiefen.Die Autorin geht der Frage nach, wie eine Erinnerungsarbeit anzulegen ist, die eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördern und zu Verständigung beitragen möchte. Zwei sehr unterschiedliche Ansätze aus Südafrika werden beleuchtet: Sie zeigen, dass innovative Initiativen…mehr

Produktbeschreibung
Die Aufarbeitung von begangenem Unrecht wird meist als Voraussetzung für eine nachhaltige Friedensförderung betrachtet. Wahrheit und Erinnerung bewirken jedoch noch keine Versöhnung. Das Risiko, sich im Teufelskreis von Rechtfertigungen zu verstricken, ist hoch und kann Schmerz und Verbitterung vertiefen.Die Autorin geht der Frage nach, wie eine Erinnerungsarbeit anzulegen ist, die eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördern und zu Verständigung beitragen möchte. Zwei sehr unterschiedliche Ansätze aus Südafrika werden beleuchtet: Sie zeigen, dass innovative Initiativen nötig sind, die im pädagogischen Schonraum den Austausch von Erinnerungen und grenzüberschreitendes Erleben des Anderen ermöglichen. Zugleich bedarf es aber auch öffentlicher Erinnerungsräume, die es einem breiten Publikum erlauben, sich der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unverbindlich anzunähern.
Autorenporträt
Stephanie Schell-Faucon, geb. 1967 in Hamburg, ist Grund- und Hauptschullehrerin (Deutsch/Sport), Diplompädagogin (Erwachsenenbildung/Interkulturelle Pädagogik) und promoviert (Dr. päd.). Sie war von 1994-2002 als Tutorenbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln tätig. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören die Friedens- und Konfliktforschung, politische und interkulturelle Bildungsarbeit sowie die Erwachsenenbildung in Deutschland und Frankreich. Neben der Lehre in Schule und Universität engagiert sich Frau Schell seit 1990 insbesondere in der interkulturellen Begegnungsarbeit und der Gedenkstättenarbeit. 2000 erhielt sie für Feldforschung in Kapstadt und Johannesburg ein sechsmonatiges Forschungsstipendium vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).