Die Flugabwehrartillerie war eine wichtige Säule der Luftrüstung im Deutschen Reich. Ihre Entwicklung begann im Ersten Weltkrieg. Zunächst galt es, die Arbeit gegnerischer Aufklärungsflugzeuge zu unterbinden, später benötigte man eine Abwehr gegnerischer Jagd- und Kampfflugzeuge. Zwischen den Kriegen etablierte man im Deutschen Reich - basierend auf den Kalibern - die Unterscheidung in leichte, mittlere und schwere Flugabwehrartillerie. Im Verlauf des zweiten Weltkriegs traten Raketen und Flugkörper dazu. Im vorliegenden Buch beleuchten namhafte Autoren die Entwicklung der deutschen Flugabwehrartillerie und deren Einsatz gegen Luft- und Bodenziele. Ergänzend werden Ortungs- und Beobachtungsverfahren und die Feuerleitung beschrieben. Der Einsatz von Flak-Waffen gegen Landfahrzeuge - vor allem Panzer - wird gesondert dargestellt. Die Schilderungen von persönlichen Erlebnissen stützen sich auf Befragungen von Zeitzeugen. Sie sollen helfen, die Technikgeschichte im soziokulturellen Kontext einzubetten. Teile des Buches sind bereits in den vergangenen Jahren in der Publikation "Luftwaffen Revue" des Deutschen Luftwaffenring e.V. erschienen, in deren Fußstapfen dieses Jahrbuch tritt.
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