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In diesem Buch geht es nur am Rande um den schöpferischen Akt des Komponierens, um kompositorische Innovation, Kreativität und Intuition. Im Zentrum stehen vielmehr konkrete Möglichkeiten des Komponierens. Sie bilden eine Art Farbpalette oder einen Werkzeugkasten, der es (angehenden) Komponistinnen und Komponisten ermöglichen soll, ihre Kompositionen reichhaltiger und vielfältiger zu gestalten, und ihnen helfen soll, die Kompositionsidee umzusetzen. Die Möglichkeiten des Komponierens werden nicht historisch dargestellt (welche Möglichkeit ist wann entstanden?), sondern systematisch geordnet…mehr

Produktbeschreibung
In diesem Buch geht es nur am Rande um den schöpferischen Akt des Komponierens, um kompositorische Innovation, Kreativität und Intuition. Im Zentrum stehen vielmehr konkrete Möglichkeiten des Komponierens. Sie bilden eine Art Farbpalette oder einen Werkzeugkasten, der es (angehenden) Komponistinnen und Komponisten ermöglichen soll, ihre Kompositionen reichhaltiger und vielfältiger zu gestalten, und ihnen helfen soll, die Kompositionsidee umzusetzen. Die Möglichkeiten des Komponierens werden nicht historisch dargestellt (welche Möglichkeit ist wann entstanden?), sondern systematisch geordnet nach den musikalischen Bereichen Melodie, Harmonie, Rhythmus, Dynamik, Klang, Raum, Form, Text und Transzendenz. In jedem dieser Bereiche wird auch gefragt, welche außermusikalischen Wirkungen oder Funktionen mit der jeweiligen Möglichkeit verbunden sind. Als zentral erweist sich Kapitel 7 über die Form, bei der es nicht nur um den äußeren Aufbau eines Musikstücks geht, sondern um dessen innere Konstruktionsprinzipien wie Themenarbeit, Kontrast, Symmetrie, Proportion, Clustertechnik, Aleatorik u.v.m. Wie in allen Büchern der Reihe »Musik lernen« wird auch in Band 6 das Thema quer durch alle musikalischen Stile und Genres behandelt.Zahlreiche Notenbeispiele und Einzelanalysen veranschaulichen die Möglichkeiten des Komponierens, die über Links auf www.odradec.de auch gehört werden können.
Autorenporträt
Paul, RiggenbachPaul Riggenbach ist nach Musikstudium in Bern, dreijähriger Tätigkeit als Musiklehrer an einer Berner Volksschule und musikwissenschaftlicher Promotion in Hamburg heute freiberuflicher Pianist, Arrangeur und Komponist. Er hat in den unterschiedlichsten Bereichen der Musik Erfahrungen gesammelt, weshalb auch seine Bücher nicht auf eine Stilrichtung fixiert sind: Arrangiert hat er u.a. für die Hamburger Symphoniker, Pianist war er u.a. beim Zircus Roncalli, komponiert hat er u.a. für das Jazzduo Divan. Er ist Geschäftsführer der jazzinotes Publishing GmbH.
Rezensionen
Wer gerne komponieren möchte und dafür zusätzliche Anregungen sucht, der sollte vielleicht das Buch „Formen Lernen! Möglichkeiten des Komponierens“ für sich aufschlagen. In diesem umfangreichen Werk geht es weniger um den schöpferischen Akt des Komponierens. Vielmehr werden die verschiedensten Möglichkeiten und Techniken des Komponierens vorgestellt. Der Leser hält hier also eine Art Werkzeugkasten oder Farbpalette in Buchform in den Händen. Die ausführlichen, gut erklärten Beispiele ermuntern Musiker zum Ausprobieren zahlreicher Kombinationen. Die umfangreich erläuterten Aspekte wie Melodie, Harmonie, Rhythmus, Dynamik, Klang, Raum, Form, Text und Transzendenz bilden zusammen ein attraktives Rüstzeug für das Abenteuer eigener, neuer Kompositionen. Sehr inspirierend!
"Gitarre & Bass 2/2021"

Der in Bern geborene Musikwissenschaftler, Pianist und Komponist Paul Riggenbach legt mit Formen lernen den sechsten Band einer umfangreichen Odradec-Verlagsreihe über Musik lernen vor. „Formen“ bezieht Riggenbach einmal auf mannigfache Verläufe, Gliederungen und Proportionen in der Musik und stellt derlei Strukturen mit Kapitel 7 in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Zum anderen geht es dem Autor um „Formen“ im Sinne von „Bilden“ und „Gestalten“: Riggenbach möchte zum schöpferischen Tätigsein im Klanglichen anregen: zum Ausprobieren von kompositorischen Möglichkeiten, die traditionelle musikalische Konstruktionsgrundsätze aus der Renaissance bis zum Jazz ebenso einschließen wie experimentelle, elektronische und raumakustische Ideen für Soundproduktionen und auditive Installationen. Demzufolge enthält die Publikation neben Partien über Melodie, Harmonie, Rhythmus und Dynamik einen jeweils eigenen Abschnitt zu Klang und zu Raum. Die genannten Kapitel weisen überwiegend einführenden Charakter mit wirkungsästhetischen Hintergründen (einer Art „Affektenlehre light“) auf. Einzelne Passagen können aber auch ins analytische Detail eintauchen und – wie im Bereich Melodie – Abstecher in außereuropäische Tonsysteme machen. Der Hauptteil des Buches wiederum bleibt nicht bei einer ausführlichen Formenkunde stehen, sondern gibt darüber hinaus einen Ausblick auf Geräusch-, Computer- und Zufallsmusik. Zuletzt nimmt Riggenbach das Thema Transzendenz zum Anlass, außermusikalische Bedeutungszuschreibungen von Musik anhand markanter Leitmotive zu veranschaulichen und generell Überlegungen zu grenzüberschreitenden Zeit-Klang-Momenten anzustellen. Insgesamt ist es der sparten- und genreübergreifende Ansatz der Lektüre, der zum informativen Querlesen animiert und in jenen Augenblicken besondere Aha-Erlebnisse beschert, in denen der Verfasser seine eigene Expertise aus den Domänen Pop, Jazz und Filmmusik einbringt. Wichtige Notenausschnitte können auf www.odradec.de unter „Bücher/Spiele“ und Formen lernen hörend nachvollzogen werden. Für das vertiefende Verständnis von komplexen Fachbegriffen hat Paul Riggenbach im Hamburger Odradec-Verlag überdies ein Symbol- und Wörterbuch der Musik veröffentlicht.
„Musik & Bildung 1/2021
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