Der Autor behandelt die Geschichte der polnischen Kämpfe um die Wiedererlangung der im 18. Jahrhundert verlorenen nationalen Freiheit und staatlichen Souveränität nach den Teilungen der polnischen Monarchie (1772, 1793, 1795) unter ihre drei Nachbarmächte: Rußland, Preußen und Österreich. Die Hoffnungen der Polen, daß Napoleon die polnische Monarchie wieder entstehen ließe, erfüllten sich nicht. Auch der Wiener Kongreß erfüllte diese Hoffnungen nicht. Es folgte eine Reihe von Aufständen und Erhebungen (1830/31, 1846, 1863/64) hauptsächlich gegen die russische Teilungsmacht, vorbereitet in der Emigration in Frankreich, die jedoch kläglich scheiterten und der polnischen Nation nur unermeßliche Opfer abverlangten.
"Gill hat ein fundiertes, positivistisches Buch zur Geschichte der polnischen Kämpfe um die Wiedererlangung der verlorenen nationalen Freiheit und staatlichen Souveränität geschrieben. Sein Buch ist ein gut lesbares Wissenskompendium. Sowohl die Erhebungen selbst, als auch ihre Vorbereitungen werden detailliert und faktenreich mit viel Mühe und Akribie beschrieben." (Hanna Kozinska, Comparativ)