"Macht Spaß und liest sich weg wie nix." Björn Kuhligk
Igor und Irina haben sich ziemlich betrunken in einer Bar kennengelernt, und Igor muss jetzt geschäftlich in die Tundra. Er gibt ihr den Schlüssel und bittet sie, seine Wohnung zu hüten. Doch da sind noch andere, die Zugang zur Wohnung haben: Dana, die Stripteasetänzerin, Rubin, der sich mit Lyrik und Wodka beschäftigt, und Iwanow, der Schokolade und Klopapier klaut. Und dann ist da noch Irinas Exfreund, der krumme Geschäfte macht und bei Irina Zufluchtvor den Gangstern sucht. Igors Wohnung wird zur Durchgangsstation, einer schläft auf der Hängematte, einer in der Badewanne ... Vier Stunden vor Igors Rückkehr ist seine Wohnung völlig leer geräumt, sogar die Tapeten sind von den Wänden gerissen.
Igor und Irina haben sich ziemlich betrunken in einer Bar kennengelernt, und Igor muss jetzt geschäftlich in die Tundra. Er gibt ihr den Schlüssel und bittet sie, seine Wohnung zu hüten. Doch da sind noch andere, die Zugang zur Wohnung haben: Dana, die Stripteasetänzerin, Rubin, der sich mit Lyrik und Wodka beschäftigt, und Iwanow, der Schokolade und Klopapier klaut. Und dann ist da noch Irinas Exfreund, der krumme Geschäfte macht und bei Irina Zufluchtvor den Gangstern sucht. Igors Wohnung wird zur Durchgangsstation, einer schläft auf der Hängematte, einer in der Badewanne ... Vier Stunden vor Igors Rückkehr ist seine Wohnung völlig leer geräumt, sogar die Tapeten sind von den Wänden gerissen.
"Irina Tabunowa zeigt den russischen Überlebensalltag heute." (Märkische Allgemeine Zeitung)
Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension
Enttäuscht über die Vorhersehbarkeit seiner Bestandteile (Alkohol, Testosteron, Mafia), ordnet Sebastian Hammelehle den zweiten auf Deutsch erhältlichen Roman von Irina Tabunowa ein in die Kategorie post-sowjetischer Unterhaltungsromane. Dass die Autorin den Text als "zähes" Kammerspiel inszeniert, macht auch die Schwermut nicht wett, die Hammelehle immerhin als neues Handlungselement anerkennt. Die "antikapitalistisch gefärbten" Schauer angesichts des hier vorgeführten wilden Ostblocks, machen für den Rezensenten längst kein großes Lektürerlebnis mehr.
© Perlentaucher Medien GmbH
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