Jean des Esseintes, letzter Sproß einer alten, hochadeligen Familie, zieht sich in einer Mischung aus Langeweile und hypochondrischer Menschenverachtung aus Paris zurück, um sich in einem abseits gelegenen Landhaus eine Gegenwelt zu errichten, in der alles den Gesetzen seines krankhaft überfeinerten Geschmacks gehorcht. Wunderbare Ausschweifungen bringen ihn an die Grenzen seines Verstandes, bis er schließlich doch noch die Rückkehr ins gesellschaftliche Leben wählt.
Der 1884 erschienene Roman gilt als die Bibel der literarischen Dekadenz des Fin de siecle und war von größtem Einfluß auf die Literatur der nachfolgenden Zeit.
Der 1884 erschienene Roman gilt als die Bibel der literarischen Dekadenz des Fin de siecle und war von größtem Einfluß auf die Literatur der nachfolgenden Zeit.