Francois Walter
Geißel Gottes oder Plage der Natur?
Vom Umgang der Menschen mit Katastrophen
Übersetzung:Butz-Striebel, Doris; Lejoly, Trésy
6 Angebote ab € 8,15 €
Francois Walter
Geißel Gottes oder Plage der Natur?
Vom Umgang der Menschen mit Katastrophen
Übersetzung:Butz-Striebel, Doris; Lejoly, Trésy
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Gott straft, die Natur schlägt zurück ... Auch wenn sich die Art und Weise gewandelt haben mag, in der Menschen die »Kleine Eiszeit«, den Ausbruch des Vesuvs, das Erdbeben von Lissabon, den Untergang der Titanic, den Tsunami, Katrina und das Erdbeben in Haiti zu verarbeiten versuchen, so stehen doch Kulturen insgesamt angesichts von Katastrophen immer vor derselben Aufgabe: das schlechthin Sinnlose zu begreifen.Kann man daraus lernen? Aus den Katastrophen selbst gewiss nicht, umso mehr aber aus der Kulturgeschichte der Katastrophenbewältigung.
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Produktdetails
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- Reclam Taschenbuch 20464
- Verlag: Reclam, Ditzingen
- 2., aktualis. Aufl.
- Seitenzahl: 384
- Erscheinungstermin: 12. Oktober 2016
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 121mm x 24mm
- Gewicht: 326g
- ISBN-13: 9783150204641
- ISBN-10: 315020464X
- Artikelnr.: 44986254
- Herstellerkennzeichnung Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
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- Erscheinungstermin: 12. Oktober 2016
- Deutsch
- Abmessung: 191mm x 121mm x 24mm
- Gewicht: 326g
- ISBN-13: 9783150204641
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François Walter ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Genf.
Vorwort Eine kulturgeschichtliche Perspektive Die Lust an Katastrophen I Die alten Gesellschaften sind keine Katastrophengesellschaften (16.-18. Jahrhundert) 1 Eine Theologie der Geschichte 1.1 Das Deutungsmuster der Vorsehung 1.2 Katholiken und Protestanten 1.3 Strafen oder mahnen? 2 Mehrschichtiges Wissen 2.1 Von der Vorsehung zu den Wahrscheinlichkeiten 2.2 Das physikotheologische Deutungsmuster und seine Weiterungen 3 Die bildliche Umsetzung 3.1 Das Ende der Zeiten 3.2 Die Katastrophe als Schauspiel und als Metapher für die Gesellschaft II Wechselfälle der Natur und soziale Bedrohungen (von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg) 4 Lissabon und der Blitzableiter 4.1 Die Erfindung des Blitzableiters 4.2 Das Erdbeben, ein literarisches Motiv? 4.3 Von der Plage zur Katastrophe 5 Geißel Gottes oder Plage der Natur? 5.1 Was ist nur aus der Vernunft geworden? 5.2 Der Schock der Cholera 5.3 Die gesellschaftliche Funktion der Medien Von der Predigt zur Zeitschrift Eine naturalistische Ideologie Die Immoralität der Natur 6 Die prometheische Kultur 6.1 Die wissenschaftliche Einbildungskraft 6.2 Die Ästhetik der Katastrophe 6.3 Die neuen Risiken und ihre Vorwegnahme 7 Die Apokalypse des Ersten Weltkriegs 7.1 Die Zukunftserwartung um 1900 7.2 Der Krieg in der Kunst 7.3 Welches Volk hat Gott erwählt? III Die Gesellschaft des Risikos und des Ungewissen (von 1918 bis heute) 8 Das Jahrhundert der Weltendämmerung 8.1 Vom Alibi der Natur zu einer neuen Schuldzuweisung 8.2 Das Jahrhundert der Kriege und der Atomkraft Der Zweite Weltkrieg und das absolute Böse Das Ende der Geschichte 9 Die neuen Risikokulturen 9.1 Vom Risiko des Einzelnen zur Risikogesellschaft 9.2 Tabu, Sünde und Risiko Religiosität und Heiligkeit Eine hartnäckige Tendenz: die Wiederkehr der Deutungsmuster 9.3 Schutz, Prävention und Vorsorge 10 Die Pathologien der Hyperorganisation 10.1 Ein erneuter Wandel in der Wahrnehmung? 10.2 Die Ungewissheit bewältigen 11 Die Streuung der Ängste 11.1 Die Kunst der Katharsis 11.2 Neue globale Bedrohungen 11.3 Kritische Ökologie als Philosophie 12 Der Alarmismus hat Hochkonjunktur 12.1 Die neuen Propheten 12.2 Eine neue Schimäre 12.3 Aufgeklärter Katastrophismus 12.4 Die Spirale der Desaster Schluss AnhangAnmerkungen Im Text erwähnte Ereignisse Literaturhinweise Personenverzeichnis Ortsregister Zum Autor
Vorwort Eine kulturgeschichtliche Perspektive Die Lust an Katastrophen I Die alten Gesellschaften sind keine Katastrophengesellschaften (16.-18. Jahrhundert) 1 Eine Theologie der Geschichte 1.1 Das Deutungsmuster der Vorsehung 1.2 Katholiken und Protestanten 1.3 Strafen oder mahnen? 2 Mehrschichtiges Wissen 2.1 Von der Vorsehung zu den Wahrscheinlichkeiten 2.2 Das physikotheologische Deutungsmuster und seine Weiterungen 3 Die bildliche Umsetzung 3.1 Das Ende der Zeiten 3.2 Die Katastrophe als Schauspiel und als Metapher für die Gesellschaft II Wechselfälle der Natur und soziale Bedrohungen (von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg) 4 Lissabon und der Blitzableiter 4.1 Die Erfindung des Blitzableiters 4.2 Das Erdbeben, ein literarisches Motiv? 4.3 Von der Plage zur Katastrophe 5 Geißel Gottes oder Plage der Natur? 5.1 Was ist nur aus der Vernunft geworden? 5.2 Der Schock der Cholera 5.3 Die gesellschaftliche Funktion der Medien Von der Predigt zur Zeitschrift Eine naturalistische Ideologie Die Immoralität der Natur 6 Die prometheische Kultur 6.1 Die wissenschaftliche Einbildungskraft 6.2 Die Ästhetik der Katastrophe 6.3 Die neuen Risiken und ihre Vorwegnahme 7 Die Apokalypse des Ersten Weltkriegs 7.1 Die Zukunftserwartung um 1900 7.2 Der Krieg in der Kunst 7.3 Welches Volk hat Gott erwählt? III Die Gesellschaft des Risikos und des Ungewissen (von 1918 bis heute) 8 Das Jahrhundert der Weltendämmerung 8.1 Vom Alibi der Natur zu einer neuen Schuldzuweisung 8.2 Das Jahrhundert der Kriege und der Atomkraft Der Zweite Weltkrieg und das absolute Böse Das Ende der Geschichte 9 Die neuen Risikokulturen 9.1 Vom Risiko des Einzelnen zur Risikogesellschaft 9.2 Tabu, Sünde und Risiko Religiosität und Heiligkeit Eine hartnäckige Tendenz: die Wiederkehr der Deutungsmuster 9.3 Schutz, Prävention und Vorsorge 10 Die Pathologien der Hyperorganisation 10.1 Ein erneuter Wandel in der Wahrnehmung? 10.2 Die Ungewissheit bewältigen 11 Die Streuung der Ängste 11.1 Die Kunst der Katharsis 11.2 Neue globale Bedrohungen 11.3 Kritische Ökologie als Philosophie 12 Der Alarmismus hat Hochkonjunktur 12.1 Die neuen Propheten 12.2 Eine neue Schimäre 12.3 Aufgeklärter Katastrophismus 12.4 Die Spirale der Desaster Schluss AnhangAnmerkungen Im Text erwähnte Ereignisse Literaturhinweise Personenverzeichnis Ortsregister Zum Autor