Stationäre Unterbringung in heilpädagogischen Einrichtungen steht aufgrund eines inzwischen breiteren Angebotes ambulanter Erziehungs- und Familienhilfen meist am Ende einer Reihe wenig erfolgreich verlaufener reedukativer Bemühung und ist daher zunehmend von schwierigeren Aufgabenstellungen gefordert. Über reformerische Umwälzungen in den letzten Jahrzehnten, hervorgerufen sowohl durch eine massive externe Kritik als auch durch internes Innovationsstreben, ist es der Heimpädagogik gelungen, auf die veränderten Bedürfnisse ihrer Klientel besser eingehen zu können. Transformationsprobleme neuer Konzepte sowie organisationsimmanente Störfaktoren induzieren häufig jedoch deutliche Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Zielformulierung und -realisierung. In der vorliegenden Arbeit werden Optimierungsmöglichkeiten der Erziehungsarbeit - hiervon hängt die öffentliche Legitimation einer vorübergehenden Segregation grundlegend ab - ebenso diskutiert wie die Leistungsfähigkeit und die Grenzen von Familie und sogenannten Alternativen zur Heimerziehung im Hinblick auf ihre Sozialisationsfunktion.
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