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Die Achttausender: Einem breiten Publikum gelten sie noch immer als Inbegriff für die größte Herausforderung im Bergsteigen. In den Medien dominieren dagegen Schlagzeilen von Massenbesteigungen und Unfällen geführter "Höhen-Touristen". In diesem verwirrenden Spannungsfeld liefert "Herausforderung 8000er" eine längst überfällige Gesamtbetrachtung des alpinistischen Status quo der welthöchsten Gipfel. Der reich bebilderte Band (Lizenzausgabe des 2012 erschienenen englischen Originaltitels: On Top of the World. The New Millennium) dokumentiert die bergsteigerischen Highlights und Entwicklungen an…mehr

Produktbeschreibung
Die Achttausender: Einem breiten Publikum gelten sie noch immer als Inbegriff für die größte Herausforderung im Bergsteigen. In den Medien dominieren dagegen Schlagzeilen von Massenbesteigungen und Unfällen geführter "Höhen-Touristen". In diesem verwirrenden Spannungsfeld liefert "Herausforderung 8000er" eine längst überfällige Gesamtbetrachtung des alpinistischen Status quo der welthöchsten Gipfel. Der reich bebilderte Band (Lizenzausgabe des 2012 erschienenen englischen Originaltitels: On Top of the World. The New Millennium) dokumentiert die bergsteigerischen Highlights und Entwicklungen an allen 14 Achttausendern im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus liefert das Buch überraschende neue Einblicke in die Geschichte früherer Besteigungen und es zeigt, dass heute an den Achttausendern zwei Welten nebeneinander existieren: Während einige der höchsten Berge der Welt inzwischen auch für Normalbergsteiger erreichbar sind, findet eine Handvoll Alpinisten an ihnen noch immer Raum für Pionierleistungen im absoluten Grenzbereich.
Autorenporträt
Dr. Richard Sale, Physiker und Autor von über 60 Büchern über Polarforschung und Alpinismus. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Broad Peak, eine umfassende Neubetrachtung der Erstbesteigung 1957, und The Challenge of K2, die Gesamtgeschichte des "Berg der Berge". Sale gewann zahlreiche Literaturpreise, darunter das US Wildlife Society Book of the Year. Seine Werke waren mehrfach für den britischen Boardman & Tasker Award und den kanadischen Banff International Mountain Literature Award nominiert. Eberhard Jurgalski ist seit 1981 Chronist der Hochgebirge Asiens. Zwischen 1982 und 1987 arbeitete er mit Anders Bolinder zusammen, nach Günter Oskar Dyhrenfurth einer der bedeutendsten Berghistoriker weltweit. Momentan arbeitet Jurgalski gemeinsam mit Liz Hawley und Richard Salisbury, den Verwaltern der renommierten Himalayan Database. Zudem ist er Entwickler eines Systems zur weltweiten Klassifizierung und Unterscheidung von Berggipfeln. Jurgalskis Webseite www.8000ers.com ist die derzeit führende Quelle für Besteigungsstatistiken im Himalaya und Karakorum. Dr. George Rodway, Höhenmediziner und Dozent an der University of Utah, USA, nahm als Bergsteiger an Expeditionen in den Himalaya und innerhalb Nordamerikas teil. Er publizierte zahlreiche Artikel zu höhenmedizinischen Forschungen und deren Geschichte und ist Co-Autor von Prelude to Everest, einer Biografie des schottischen Himalaya-Pioniers Alexander Kellas. Zusammen mit Richard Sale veröffentlichte er Everest & Conquest in the Himalaya, eine Geschichte des Himalayabergsteigens und der Entwicklung der Höhenmedizin. Jochen Hemmleb, Autor, Drehbuchautor, Fachberater und Übersetzer im Bereich Bergsteigen und Alpinhistorik, ist der Übersetzer und Herausgeber dieses Buches. Als Bergsteiger und Autor nahm er an sechs Himalaya-Expeditionen teil. 1999 entdeckte eine von ihm mit initiierte Suchexpedition am Mount Everest den 1924 verschollenen Himalaya-Pionier George Mallory. Hemmleb veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Geschichte von Achttausendern, darunter Die Geister des Mount Everest, Tatort Mount Everest, Broad Peak - Traum und Albtraum, Nanga Parbat - Das Drama 1970 und die Kontroverse und zuletzt Austria 8000. Österreichische Alpinisten auf den höchsten Gipfeln der Welt. Seine Filmdokumentation Petit Dru-Nordwand - Der zerfallene Berg wurde beim Internationalen Berg- und Abenteuer-Filmfestival in Graz 2012 mit der Kamera Alpin in Gold ausgezeichnet.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 27.07.2014

Für den Tisch Zum fünfzigsten Mal jährt sich in diesem Jahr die Erstbesteigung der Shishapangma. Der mit 8027 Metern Höhe niedrigste der 14 Achttausender war gleichzeitig der letzte, der bestiegen wurde. Ein Endpunkt, so schien es zunächst. Doch seither hat sich viel getan an den höchsten Bergen der Welt. Von den Entwicklungen in der Höhe erzählt das Buch "Herausforderung 8000er", das die Geschichte des Achttausenderbergsteigens bis zu Ueli Stecks Erstbegehung in der Annapurna-Südwand im Oktober 2013 beschreibt.

Die Übersetzung von "On Top of the World. The New Millennium", das bereits 2012 in englischer Sprache erschienen ist, lässt kein Detail der Besteigungen und der Besteigungsversuche aus. Die deutsche Ausgabe hat zudem ein großes Plus: Der Alpinhistoriker Jochen Hemmleb, der schon dreimal am Mount Everest nach Spuren der britischen Expedition von 1924 gesucht hat, hat sie um Wandbilder ergänzt, in die alle Routen der Kletterer eingezeichnet sind. Anhand der Fotografien kann man gut erkennen, welche Routen logisch oder unmöglich sind.

"Herausforderung 8000er" ist zweifellos ein Standardwerk, auch wenn seine Gültigkeit vergänglich ist, denn jedes Jahr werden neue Hänge erklommen. Trotzdem gibt der Band einen wichtigen Zwischenstand zum Höhenbergsteigen und auch einen interessanten Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. Der Westgrat des Everest wartet noch immer auf eine Erstbesteigung im Alpinstil, die Überschreitung von Everest und Lhotse wurde auch noch nicht gemacht, an das große Hufeisen Everest, Lhotse, Nuptse ist gar nicht zu denken. Und auch die chinesischen Seiten von Broad Peak und Gasherbrum I sind noch weitgehend unberührt.

sgr.

Richard Sale, Eberhard Jurgalski und George Rodway: "Herausforderung 8000er. Die höchsten Berge der Welt im 21. Jahrhundert. Menschen - Mythen - Meilensteine", übersetzt und bearbeitet von Jochen Hemmleb, Tyrolia-Verlag, 272 Seiten, 39,95 Euro

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