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In der jüngsten Vergangenheit haben sich die Forschungen zur Frühgeschichte der Hermeneutik über die einzelnen Fachdisziplinen hinaus intensiviert. Im Zentrum stehen Probleme des Textverstehens, die durch das protestantische Schriftprinzip initiierte Schriftauslegung, frühneuzeitliche Rhetorik- und Dialektiktraditionen sowie die Genese der Hermeneutik als eigenständiger Disziplin innerhalb der frühneuzeitlichen Logik. Die Beiträge des Sammelbandes, die auf ein Symposium der 'Europäischen Melanchthon-Akademie in Bretten' im Oktober 2008 zurückgehen, ziehen die Bilanz aus der bisherigen…mehr

Produktbeschreibung
In der jüngsten Vergangenheit haben sich die Forschungen zur Frühgeschichte der Hermeneutik über die einzelnen Fachdisziplinen hinaus intensiviert. Im Zentrum stehen Probleme des Textverstehens, die durch das protestantische Schriftprinzip initiierte Schriftauslegung, frühneuzeitliche Rhetorik- und Dialektiktraditionen sowie die Genese der Hermeneutik als eigenständiger Disziplin innerhalb der frühneuzeitlichen Logik. Die Beiträge des Sammelbandes, die auf ein Symposium der 'Europäischen Melanchthon-Akademie in Bretten' im Oktober 2008 zurückgehen, ziehen die Bilanz aus der bisherigen Forschung und geben Perspektiven für künftige Analysen zur Frühgeschichte der Hermeneutik.
Rezensionen
»[D]er Band [stellt] durchweg reichhaltige, präzise Forschungsbeiträge bereit [...], die für die jeweiligen historischen Einzelwissenschaften ebenso wie für die interdisziplinäre Wissenschaftsgeschichtsschreibung insgesamt von erheblichem Nutzen sind.« Theologische Literaturzeitung »[...] ein wichtiger und lesenswerter Beitrag zur Entstehung wichtiger Auslegungstheorien, die in der modernen Sprach-, Kultur- und Geschichtswissenschaft mit ihrer Akzentuierung von Hermeneutik, Rhetorik, und dem Schwerpunkt auf kommunikativen Interaktionen eine kaum mehr zu übersehende Rolle spielen.« Markus Wriedt, Archiv für Reformationsgeschichte