Erwin Schüller, der Ehemann der Autorin, wird 1926 in Nürnberg geboren. Nach unbeschwerter Kindheit tritt er wie damals üblich mit zehn Jahren in die Hitlerjugend ein. Seine Lehre als technischer Zeichner muss er Ende 1943 vorzeitig abschließen. Kurz darauf wird er zur Wehrmacht eingezogen. Als Panzerjäger geht es in den Krieg nach Ungarn und Rumänien. Auf dem Rückzug gerät er bei Budapest im November 1944 in sowjetische Gefangenschaft. Im Donbass, im heute russisch besetzten Teil der Ukraine muss er im Lager und mit harter Arbeit im Bergwerk fünf Jahre lang für die Verbrechen büßen, die andere begangen haben. Krieg und Gefangenschaft prägen ihn für sein weiteres Leben. 1949 kehrt er zurück in seine zerstörte Heimatstadt, wo er als Heizungsmonteur Arbeit findet. Auf Montage lernt er seine Frau Marianne kennen. Später schildert er ihr seine Erlebnisse, die sie hier wiedergibt.
Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.