Nach seinem Verkaufserfolg „Mein Kampf“ schrieb Adolf Hitler 1928 an einem weiteren, gemeinhin unbekanntem Buch. Den Anstoß dafür gab die Südtirol-Frage, die nach der Abtretung dieses Landstriches an Italien - dem Diktat von Saint-Germain folgend - auch in der Weimarer Republik kontrovers diskutiert wurde und zu der Hitler bereits 1926 eine kurze Schrift verfaßt hatte. Daran anknüpfend legt Hitler in diesem Buch seine weltanschaulichen Gedanken zum Themenkomplex Rasse und Lebensraum sowie zu machtpolitischen Fragen, die sich infolge der damaligen Nachkriegsordnung stellten, dar. Zu einer Drucklegung kam es zu Hitlers Lebzeiten nicht, das Typoskript verblieb bis Kriegsende 1945 unter Verschluß im Tresor des parteieigenen Franz-Eher-Verlages. Nach einer Odyssee, die mit der Entwendung der Schreibmaschinenseiten 1945 durch US-Soldaten begann, liegt der Text nun als Buchausgabe vor. Zusätzlich sind in diesem Buch Hitlers vorausgehende Schrift "Die Südtiroler Frage" von 1926 und dessen nahezu unbekannter Text „Der Weg zum Wiederaufstieg“ aus dem Jahr 1927 dokumentiert sowie eine fachkundige historische Einführung beigegeben. Die historischen Zeugnisse aus der Frühzeit des Nationalsozialismus dienen dem Verständnis der Zeitgeschichte und des Weltbildes des späteren „Führers und Reichskanzlers“.
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