Die Dezemberhitze brennt auf die trockenen Felder und den flimmernden Asphalt im australischen Tiverton. Constable Paul Hirschhausen leitet die Polizeistation der Kleinstadt im staubigen Niemandsland. Bagatelldiebstähle, Trunkenheit am Steuer - Hirsch hat nicht allzu viel zu tun. Bis ein Pferdemassaker die Anwohner erschüttert und dem Constable Rätsel aufgibt.
Die Medien wittern eine Story und fallen in Tiverton ein. Hirsch muss die Gemüter beruhigen, doch als auch noch eine Leiche gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Hinter den rostigen Gattern der entlegenen Farmen stößt Hirsch auf schlummernde Leidenschaften und explosive Gewalt.
Die Medien wittern eine Story und fallen in Tiverton ein. Hirsch muss die Gemüter beruhigen, doch als auch noch eine Leiche gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Hinter den rostigen Gattern der entlegenen Farmen stößt Hirsch auf schlummernde Leidenschaften und explosive Gewalt.
Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension
Rezensent Harald Eggebrecht mag das Lauernde, das "Lakonische" in den Krimis von Garry Disher, die immer ein wenig Zeit brauchen, um dann langsam aufs Tempo zu drücken. Im neuen Fall um Ermittler Hirsch geht es denn auch zunächst nur um ein paar Diebstähle, ein bisschen Trunkenheit am Steuer, und schon bald liegen vier der Zwergponys von Züchterin Nancy aufgeschlitzt auf dem Hof. Schließlich werden auch noch eine Frau und ihr Sohn erschossen, erzählt der Kritiker, der den Roman höchst spannend fand. Was nicht zuletzt am nüchternen Erzählton Dishers liegt, der ein Gefühl von Beklemmung zu erzeugen weiß, lobt Eggebrecht.
© Perlentaucher Medien GmbH
© Perlentaucher Medien GmbH
»Die Balance zwischen Realismus und moderater Action ist perfekt. Und wieder einmal zeichnet Garry Disher ein differenziertes Gesellschaftsbild aus dem abgelegenen Australien, wo sich nicht nur Kängurus und Giftschlangen Gute Nacht sagen, sondern auch Menschen aller Charakter-Schattierungen.« Sylvia Staude Frankfurter Rundschau