Die meisten Fernsehprogramme lassen sich in die Kategorien Information und Unterhaltung einteilen. Scheinbar. Denn durch den Einfluss des dualen Rundfunksystems und dem Grundversorgungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender entbrennt ein Kampf um die Zuordnung zu den Kategorien. Was ist gewollte, gewünschte und geforderte Information und was ist möglicherweise Quoten bringende Unterhaltung. In der Fernsehforschung wird dieser Streit medienrechtlich und kommunikationswissenschaftlich ausgetragen. Das Mittel dazu sind Programmstrukturanalysen. Der Autor beleuchtet die zentralen Begrifflichkeiten und führt in das medienpolitische Minenfeld der Fernsehforschung ein. Eine kritische Betrachtung vorliegender Studien anhand einer Meta-Analyse zeigt Schwächen in der Methodik und deren Einfluss auf die Ergebnisse auf. Das Buch richtet sich an Kommunikationswissenschaftler und Fernsehforscher, aber auch an Fernsehverantwortliche und Fernsehinteressierte.
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