Ingeborg Bachmanns spätes Romanfragment "Der Fall Franza" erzählt die Leidensgeschichte einer Frau, die von ihrem Ehemann, dem Psychiater Jordan, zum "Fall" gemacht und zugrundegerichtet wird. Eva Christina Zellers Arbeit - die erste umfassende Untersuchung über dieses Werk - analysiert die Produktionsweise der Autorin, die künstlerische Verarbeitung biographischer, historischer und literarischer Fakten. Was Ingeborg Bachmann als "Krankheit" und "Verbrechen" beschreibt, wird in der vorliegenden Interpretation als Erscheinungsformen der Täter-Opfer-Beziehung aufgezeigt.
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