Selbstmordanschläge, Terrorismus, Ehrenmorde, Intoleranz gegenüber Andersdenkenden - der Islam kommt in Verruf als Religion der Gewalt. Souad Mekhennet und Michael Hanfeld spüren der wahren Natur dieser Religion jenseits des Radikalismus nach. Was macht den Islam tatsächlich aus? Ist er das, was uns regelmäßig in Form von Gewalttaten in den Medien begegnet? Mit hoher Fachkompetenz widmen sich die Autoren dem Zerrbild, das den islamischen Glauben verfälscht. Ein wichtiger Beitrag zu Kommunikation, Frieden und Verständigung zwischen den Kulturen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 17.10.2008MICHAEL HANFELD, Medienredakteur dieser Zeitung, hat mit seiner Koautorin Souad Mekhennet ein Buch über den Islam geschrieben, das den Versuch unternimmt, einer jugendlichen Leserschaft die Natur dieser Religion jenseits des politischen Radikalismus zu erklären. Was macht den Islam tatsächlich aus? Ist er das, was uns regelmäßig in Form von Gewalttaten begegnet? Wie kommt es zu den extremistischen Ausprägungen? Woher rührt die Vorstellung vom "Heiligen Krieg", dem "Dschihad"? Die Autoren schildern den Alltag junger Muslime in Deutschland und stellen dem Zerrbild, das den islamischen Glauben verfälscht, Zeugnisse derjenigen entgegen, die ihre Religion nicht als Kampfansage gegen den Westen und die Demokratie verstehen. Das Buch ist ausgestattet mit zahlreichen Abbildungen des Malers und Illustrators Felix Eckardt. (Souad Mekhennet, Michael Hanfeld: "Islam". Arena Verlag, Würzburg 2008. 144 S., br., 9,95 [Euro].)
F.A.Z.
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
F.A.Z.
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main