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Von 1933 bis 1936 dauerte die Fahrt der "Ismé" von La Rochelle nach Ibiza, drei Jahre, in denen die Schweizerin Cilette Ofaire, die erste staatlich patentierte Kapitänin, aus einer tiefen Lebenskrise heraus zu sich selbst und zu ihrer Identität als Frau und Schriftstellerin fand. Sie verlor die "Ismé" zwar im Spanischen Bürgerkrieg, liess sie aber 1940 im Roman gleichen Namens glanzvoll wieder auferstehen: als seltsam verwunderliches Symbol für die Sehnsucht einer Frau nach grenzenloser, unbürgerlicher Freiheit. Die Neuedition ergänzt den Roman mit Cilette Ofaires gezeichnetem Bordtagebuch.

Produktbeschreibung
Von 1933 bis 1936 dauerte die Fahrt der "Ismé" von La Rochelle nach Ibiza, drei Jahre, in denen die Schweizerin Cilette Ofaire, die erste staatlich patentierte Kapitänin, aus einer tiefen Lebenskrise heraus zu sich selbst und zu ihrer Identität als Frau und Schriftstellerin fand. Sie verlor die "Ismé" zwar im Spanischen Bürgerkrieg, liess sie aber 1940 im Roman gleichen Namens glanzvoll wieder auferstehen: als seltsam verwunderliches Symbol für die Sehnsucht einer Frau nach grenzenloser, unbürgerlicher Freiheit. Die Neuedition ergänzt den Roman mit Cilette Ofaires gezeichnetem Bordtagebuch.
Autorenporträt
Ofaire, Cilette§Geboren am 13. Januar 1891 in Couvet NE, heiratete die Künstlerin Cécile Houriet 1914 den Malerkollegen Charles Hofer, leitete aus dem französischen Klang ihres neuen Namens ihr Pseudonym, Cilette Ofaire, ab und bereiste mit ihrem Mann auf dem Hausboot San Luca die Flüsse Europas - dokumentiert im Erstling «Le San Luca» (1934). Als die Ehe zerbrach und sie eben das seetüchtige Dampfboot Ismé gekauft hatten, bildete sie sich zur Kapitänin aus und fuhr mit zwei Matrosen in dreijähriger abenteuerlicher Fahrt von La Rochelle nach Ibiza, wo das Schiff im Spanischen Bürgerkrieg bombardiert wurde und sie nach Südfrankreich floh. Dort avancierte sie nicht nur mit dem Roman «Ismé» (1940), sondern auch mit Büchern wie «Sylvie Velsey», «Chemins» oder «L'Étoile et le poisson» zu einer vielgelesenen Autorin. Nach ihrem Tod am 11. Dezember 1964 geriet sie in Vergessenheit und wurde erst 25 Jahre später wiederentdeckt.